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Das siegreiche Team Bayern II

Der Pokal bleibt in Bayern

Zum dritten Mal in Folge ging der Sieg beim German Youth Team Cup der DQHA nach Bayern. 53 Punkte erzielte das Team Bayern II (mit Maxi Schmidt, Lena Hofmann, Marcel Schadt und Inga Gräf) auf der Jomm Ranch in Großwallstadt und sicherte sich damit den Titel. Kleiner Trost für die Konkurrenz: Der Vorsprung der weißblauen Champions war diesmal nicht mehr ganz so komfortabel wie im Vorjahr. Letztlich lagen nur zwei Punkte zwischen der siegreichen Mannschaft aus dem Freistaat und dem Team Nord II (mit Titzia Kleine, Miriam Börner, Wolfgang Laves, Laura Spielmann und  Andrea Vahldieck). Durch starke Leistungen in den Hunter-Klassen waren die Nordlichter den Bayern dicht auf den Fersen, sodass es bis zum Schluss spannend blieb. Baden Württemberg II (mit Philipp Heinzelmann, Vanessa Mayer, Christine Trompisch, Marlene Reyßer, Eva Klein), das Team, das am Samstagabend nach den ersten drei Klassen noch vorn gelegen hatte, erreichte mit 44 Punkten Platz 3. Die Mannschaften maßen sich in den Disziplinen Showmanship at Halter, Western Horsemanship, Western Pleasure, Trail, Reining, Hunter Under Saddle und Hunt Seat Equitation. Jeder Teilnehmer konnte in maximal drei Klassen starten. Bester Einzelreiter wurde Marcel Schadt aus Geretsried. Der inzwischen 18-Jährige holte in seinen drei Disziplinen (Trail, Western Horsemanship und Reining) 27 von 30 möglichen Punkten. Der Oberbayer gehört auch zum A-Kader der DQHA. Als einziger der diesjährigen Champions-Reiter beim German Youth Team Cup gehörte er auch schon dem Siegerteam 2006 an.

Insgesamt waren 14 Jugend-Mannschaften à vier Reiter (plus Ersatzreiter) aus acht der zehn Regionalgruppen angetreten. Nachdem diesmal auch Hessen und Rheinland-Pfalz/Saarland mit zwei Teams angereist waren und erstmals sogar ein Kader der Regionalgruppe Berlin-Brandenburg die zehnstündige Anfahrt auf sich genommen hatte, war gegenüber 2006 nochmals ein deutlicher Zuwachs zu verzeichnen. Insgesamt 66 Reiter stellten sich der Herausforderung. Das belegt einerseits den unermüdlichen Einsatz der Trainer und Jugendbeauftragten in den Regionalgruppen und bedeutete zum anderen für die Verantwortlichen des Youth Team Cups einiges an organisatorischem Aufwand. Für die Jugendlichen war es in Starterfeldern mit bis zu 36 teils sehr starken Teilnehmern nicht leicht, an Punkte zu kommen. Logisch, dass die Siegerehrungen nach jeder Klasse stets von großen Emotionen begleitet waren. Tränen – ob aus Freude oder aus Enttäuschung – waren da keine Seltenheit. Und auch auf den Zuschauerplätzen ging es hoch her. Die mitgereisten Eltern und Trainer fieberten mit ihren Schützlingen und feuerten sie mit enthusiastischen "Go, go, go"-Rufen an.

Nachdem der Cup im vergangen Jahr Teil der Q6 in Aachen war, hatten sich viele der Nachwuchsreiter wieder ein eigenständiges Event gewünscht, um unter sich zu sein. Dieser Wunsch hat sich auf der Jomm Ranch erfüllt. Neben dem eigentlichen Wettkampf und den Clinics fand sich auch die Zeit für Party und gemütliches Beisammensein. Johannes und Astrid Orgeldinger sorgten für familiäre Atmosphäre und einen reibungslosen Ablauf. Nur ein Beispiel für das für das Engagement der Gastgeber: Hall-of-Fame-Mitglied Orgeldinger ließ es sich nicht nehmen, selbst den Platz abzuziehen. Für Markus Bingel war der Youth Team Cup ein klasse Einstieg in sein neues Amt als Jugendobmann. Selbst beim größten Trubel war er nie um einen lockeren Spruch verlegen und behielt den Überblick. „Ich hatte nicht ernsthaft mit Problemen gerechnet. Mit Johannes Orgeldinger an meiner Seite lief alles, so glaube ich, perfekt ab. Klar spielte auch der Wettergott eine große Rolle. Analog zu Aachen lieferte er uns perfekte Bedingungen“, so Bingels Fazit. Bei der Errechnung der Zwischenstände wurde er tatkräftig von Yvonne Rützel und Angela Baar (DQHA Geschäftsstelle) unterstützt. Und auch die Vorstandsmitglieder zeigten durch ihre Präsenz, welchen Stellenwert die Jugend in der DQHA hat. International Director Ulli Vey, Hans-Jürgen Förster, Jochen Frank und Markus Rensing ließen sich nicht nur sehen, sondern packten auch mit an.  Markus Bingel denkt derweil schon an die Zukunft: „Ein Dankeschön nochmal an alle, die mitgeholfen haben, diese Veranstaltung zu dem zu machen, was wir erlebt haben. Nun gilt es noch eins draufzulegen, um im nächsten Jahr an diese Veranstaltung anzuknüpfen.

Die Sieger der Einzeldisziplinen

Die Bilder zeigen jeweils die drei Erstplatzierten der Disziplinen (von links oben nach rechts unten) Trail, Western Pleasure, Western Horsemanship, Showmanship at Halter, Reining, Hunter unter Saddle, Hunt Seat Equitation.


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Hier finden Sie die Ausschreibung und Nennung 2007.