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DQHA Hall of Fame 2009: Bruno Six & Wolfgang Kühn

01.02.2010 12:00

Die bedeutendsten Ehrung, die die Deutsche Quarter Horse Association zu vergeben hat, ist die Aufnahme in die Ruhmeshalle der DQHA. Mit Marlana Glow wurde 2009 bereits zum zehnten Mal ein besonderes Pferd aufgenommen, mit Bruno Six und Wolfgang Kühn gehören nun zwei Persönlichkeiten zum edlen Kreis der Hall of Famer, die zwar keine Mitglieder der DQHA sind, aber von großer Bedeutung für den Verband waren.

Zum Beginn seiner Laudatio beim Ball in Bad Arolsen zitierte DQHA-Präsident Hans-Jürgen Förster einen Brief aus dem Jahr 1977, damals war die DQHA gerade mal zwei Jahre alt. Unter der Überschrift „Was ist los mit der DQHA?“ war das Schreiben in der Zeitschrift Western Horse und Westernreiter abgedruckt. Der, der den Brief geschrieben hat, war damals ein 20-jähriger Heißsporn und er beklagte sich bitter über den Stillstand im deutschen Quarter Horse Business. „Wenn sich nicht bald etwas ändert, wird unser Verband kläglich vertrocknen“, prophezeite der Briefschreiber. Energisch fordert er, die Anerkennung der DQHA als Zuchtverband voranzutreiben. Unterzeichnet ist der flammende Aufruf übrigens von keinem Geringeren als unserem heutigen Reining-Bundestrainer Kay Wienrich. Inzwischen wissen wir, dass sich Wienrich und mit ihm die deutschen Quarter Horse Züchter zwar nicht untergegangen sind. Aber sie mussten sich noch ganze 16 Jahre gedulden, bis es mit der Anerkennung als Zuchtverband soweit war. Dass die DQHA 1993 dann doch noch zur anerkannten Züchtervereinigung wurde, ist zu einem nicht unerheblichen Teil Bruno Six und Wolfgang Kühn zu verdanken.

Bruno Six
Bruno Six hat zwar nur ein einziges Mal mit einem geliehenen Pferd einen Trail gewonnen, für den Westernsport war er dennoch immens wichtig, gleichwohl er seine Meistertitel nicht in der Westernarena sammelte. In den 70er und 80er Jahren war er einer der erfolgreichsten deutschen Vielseitigkeitsreiter. Die DQHA hingegen hat der heute 62-Jährige nicht in der Show Arena groß gemacht, sondern vom Schreibtisch aus. 25 Jahre saß der gelernte Pferdewirt und studierte Agra-Ingenieur im Referat Pferdezucht und Sport des bayerischen Landwirtschaftsministeriums. Dort hat Bruno Six die Weichen dafür gestellt, dass die DQHA zunächst in Bayern und später in ganz Deutschland die Anerkennung als Zuchtverband fand, um die sie sich so lange bemüht hatte. Er hat geholfen, die Satzung und die Zuchtbuchordnung der DQHA auszuformulieren und sich dafür eingesetzt, auf den verschiedensten Messen in Bayern das American Quarter Horse zu präsentieren. „Mit vollem Elan und Überzeugungskraft hat er unsere Rasse einem riesigen Publikum näher gebracht. Dafür möchten wir nun Danke sagen“, sagte Förster in seiner Ansprache zu Ehren von Bruno Six. Six ist ein echter Pferdemann, den viele Westernreiter als Reitsportchef des Ostbayerischen Turnierzentrums Gut Matheshof in Kreuth kennen. Dort hat er sich nicht nur in Sachen Vielseitigkeitsturniere einen Namen gemacht, sondern gemeinsam mit Rudi Valentin auch die ersten Westernveranstaltungen etabliert.

Wolfgang Kühn
Auch der zweite neue Hall of Famer stammt aus Bayern und war lange Jahre im dortigen Landwirtschaftministerium tätig und auch von ihm hat die DQHA auf dem Weg zum anerkannten Zuchtverband jede erdenkliche Unterstützung bekommen. Wolfgang Kühn organisierte schon im Oktober 1976 eine Pferdeschau mit Westernpferden in Landshut, die viele Jahre lang eines der ersten Schaufenster für so genannte Exoten war, zu denen damals auch unsere Quarter gehörten. Ab Frühjahr 1978 zeigte er die verschiedenen Westernrassen auch auf der der HIPPO in Straubing der späteren Bayernpferd bzw. Pferd International. Leute wie Joe Eiblmeier, Johannes Orgeldinger oder Michael Marquard zählten zu den ersten, die die Plattform nutzten, die ihnen hier geboten wurde.

Doch die wichtigsten Verdienste um die DQHA erwarb Kühn, nachdem er im Oktober  1986 Zuchtleiter des Bayerischen Zuchtverbandes für Kleinpferde und Spezialpferderassen geworden war - zuständig für „alternative Reitweisen“. 1988 gründete er den Spezialrassenverband als Unterabteilung des Ponyzuchtverbandes und eröffnete wenig später die Stutbücher für American Quarter Horses, Appaloosas, Paints, Pintos und Friesen – trotz eines Beschlusses der FN in Warendorf, „die paar wenigen unbedeutenden Exoten“ ausschließlich durch das Rheinische Pferdestammbuch betreuen zu lassen. Wolfgang Kühn ermöglichte den süddeutschen Quarter Horse Besitzern, ihre Hengste kören zu lassen, als die DQHA noch nicht anerkannt war, und ab 1990 bereitete Kühn in Absprache mit dem damaligen DQHA-Vorsitzenden Eberhard Kleinmann die Anerkennung der DQHA als Zuchtverband voran. Es ging um den schwierigen Spagat, nicht ungesetzlich zu sein, aber die doppelten Papiere zu vermeiden. Letztlich wurde erreicht, dass die amerikanischen Papiere nach Verifizierung durch die DQHA als gültig anerkannt wurden. Zum 1. Januar 1993 ging der lang gehegte Wunsch dann endlich in Erfüllung: die DQHA wurde als Zuchtverband anerkannt.


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