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DQHA Hall of Fame 2017: Scotch Bar Venture

19.02.2017 12:10

Fotos: Horst Müller

Hall of Famer unter sich: Scotch Bar Venture und Marlana Glow auf dem Drei Lindenhof.

Die bedeutendste Ehrung, die die Deutsche Quarter Horse Association zu vergeben hat, ist die Aufnahme in die Ruhmeshalle, die Hall of Fame. Diese Auszeichnung ist eine Anerkennung für außergewöhnliche Pferde und für Persönlichkeiten, die sich in besonderem Maße um die DQHA verdient gemacht haben. Auf dem diesjährigen DQHA Ball in Haltern am See wurden die Stute Scotch Bar Venture und der Hengst Nite Chip in die Hall of Fame aufgenommen.

Scotch Bar Venture

Im Mai 1988 wurde diese Stute der Superlative bei David E. Jones in Cedar Rapids im US Bundesstaat Iowa geboren. Gezogen wurde sie aus der Rusty Venture, die auf Duster Venture zurückgeht, und von Scotch Bar Time, einem AQHA und NSBA Hall of Fame Hengst, der mit seinen über 1.000 Nachkommen auch viele World Champions in den verschiedensten Disziplinen hervor brachte.

1990 trat Scotch Bar Venture die Reise über den großen Teich an und wurde von Lutz Leckebusch nach Deutschland importiert. Über den DQHA Hall of Famer Eckhard Pitsch kam die Stute zu Heidi und Jochen Risse (ebenfalls Mitglieder in der DQHA Hall of Fame). Mit den Beiden startete die red dun farbene Stute zuerst im Turniersport durch und sammelte 30 Punkte im Amateur-Bereich. Dazu kamen in ihrer Showkarriere noch 54 Open-Punkte. Für ihre Erfolge erhielt sie 1991 das Open Performance ROM und ein Jahr später das Amateur Performance ROM. 1992 qualifizierte sie sich außerdem in den Disziplinen Showmanship, Western Horsemanship und im Junior Trail Horse für die World Show und gewann rund $ 3.500 Incentive Fund Money.

Eine Zuchtstute „par excellence“

Im darauffolgenden Jahr ging sie bei Familie Risse in die Zucht und startete damit eine beispiellose Karriere als Zuchtstute. Bereits ihr erstes Fohlen „Scotch Co Bo“ von Contoured sammelte zahlreiche ROMs im Open und Amateur Bereich und qualifizierte sich mehrfach für die World Show.

Seine Halbschwester „Scotch Pepsi“ von Pepper Bonnet konnte dies jedoch noch toppen und neben diversen ROMs, HighPoint und  Europameistertitel auch ihren AQHA Champion in Amateur und Open erreichen.

Die Erfolgsliste der sorrelfarbenen Schwester „Lotta Scotch For Me“ von Lotta Zippo, die 1996 geboren wurde, umfasst jedoch noch weitere Zeilen. Zahlreiche HighPoint und Europameistertitel gesellen sich zu Halter und Performance ROMs, Qualifikationen für die World Show und Auszeichnungen zum Superior Trail Horse und Amateur sowie Open AQHA Champion. Auch über $16.000 Incentive Fund Money konnte die Stute in ihrer Laufbahn gewinnen.

Auch in der Zucht konnte die Tochter der Hall of Famerin überzeugen. Lotta Scotch For Me gab die gute Vererbungskraft ihrer Mutter wiederrum an ihre Nachkommen weiter. So gewann ihr Fohlen „Lottas Virginia“ aus der Zucht von Klaus Kopp 2002 den DQHA Champion of Champion Titel. Zwei Jahre zuvor ging der Titel an Natchez O Lena, einer Dunkelfuchs Stute aus der Scotch Bar Venture und dem DQHA Hall of Fame Hengst Olena San Badger.

Sechs AQHA Champions für die Nachzucht

Weitere erfolgreiche Nachkommen folgten, wie unter anderem auch die chestnutfarbene Stute „Scotch Hot Chocolate“ von Leaguers Lil Chip, die vor allem in der Youth-Division zahlreiche HighPoint-Titel sammeln konnte und 2008 zudem zum Youth AQHA Champion ausgezeichnet wurde. Im gleichen Jahr ging der Titel des Open AQHA Champion an Halbschwester „Scotch Bar Magic“ von With Technique, die darüber hinaus auch auf der damaligen RegionalExperience Siege und Platzierungen abräumte und mehrfach Halter und Trail Futurity Champion wurde. Sie kam bei dem mehrfachen DQHA Leading Breeder Horst Müller auf die Welt, der mit Scotch Bar Venture in den Jahren von 2004 bis 2009 vier im Sport erfolgreiche American Quarter Horses zog. Die beiden Hengstfohlen Scotch Bar Adventure und Scotch Bar Obsession waren beide Halter Futurity-Champions und sind auch heute noch mit ihren jetzigen Besitzern erfolgreiche Performance Pferde.

„Alle Fohlen haben die Rittigkeit und den Typ ihrer Mutter geerbt. Sie gab ihnen ihre Ausstrahlung und Farbe mit sowie ihren einzigartigen Charakter“, erzählt Horst Müller. „Vielleicht hat man als Züchter nur einmal in seinem Leben die Chance und Möglichkeit, solch eine Ausnahmestute zu besitzen. Sie war immer eine sehr gute Mutter zu ihren Fohlen, führte sie und erzog sie konsequent in den ersten Lebensmonaten. Außerdem ist es schön zu sehen, wie auch die Töchter solcher Erfolgsstuten wie Scotch Bar Venture oder auch meiner verstorbenen Hall of Fame Stute Marlana Glow erfolgreich in die Zucht gehen und Futurity Champions oder sogar Champion of Champions produzieren.“

16 Fohlen schenkte die mehrfache DQHA Leading Dam das Leben, wovon 15 im Sport liefen und laufen. Zwei Fohlen sind leider bei der Geburt gestorben. Insgesamt 1.157 AQHA Points sammelten ihre Töchter und Söhne in den vergangenen Jahren. Mit diesen Erfolgen und ganzen sechs AQHA Champion Titeln machen sie ihre Mutter zu einer der erfolgreichsten Zuchtstuten, die in einzigartiger Weise Langlebigkeit sowie Eigen- und Nachzuchtleistung vereint, wie es kaum eine andere Stute geschafft hat.

Nachdem die im Superior Stutbuch eingetragene Stute drei Jahre lang im Besitz von Markus Rensing war, musste sie wegen ihrer fortschreitenden Arthrose im Alter von 27 Jahren eingeschläfert werden. 2013 hatte Markus Rensing sie von Helga Hommel übernommen. Auf dem Rensing‘schen Hof im Sauerland bekam sie in dieser Zeit noch ihr letztes Fohlen, einen bayfarbenen, typvollen Hengst „Reno Retro“ von Major Te Dee, der auf der Fohlenschau in Nümbrecht 2014 mit einer Note von 8,05 bewertet wurde.

„Es ist schon wirklich etwas ganz Besonderes, einmal ein solches Pferd besessen zu haben. Sie war wirklich einmalig, sowohl was ihre Lebensleistung als auch ihre Wesensfestigkeit anging“, berichtet Rensing stolz. „Ich fühle mich sehr geehrt, diese Auszeichnung für ‚Scotch‘ entgegennehmen zu dürfen, obwohl der eigentliche Anteil an ihrem Erfolg ihren Vorbesitzern zu verdanken ist!“

Julia Ott


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