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DQHA Hall of Fame 2013: Karl-Heinz und Dagmar Manns

25.02.2013 10:17

Foto: Art & Light

Anfang der 60er Jahre kannte Karl-Heinz Manns Pferde nur vom Aachener Reitturnier, dem CHIO, interessierte sich aber bereits sehr für die amerikanische Geschichte. Da diese untrennbar mit den Pferden verbunden ist, legte er sich bald einen Hannoveraner zu und ritt anfangs in der klassischen Reitweise. In Anlehnung an dieses Hobby ließ der 1. USA-Urlaub zu Beginn der 70er Jahre nicht lange auf sich warten. Bei seinen Freunden in Wyoming kam er erstmalig mit der faszinierenden Rasse der American Quarter Horses und dem Westernreiten in Berührung. Anschließend trainierte er sein Pferd auf 'Western' um, mit allem Wissen was man zu dem damaligen Zeitpunkt über diese Reitweise hatte. Aber schnell wurde ihm klar, ein American Quarter Horse muss her.

Nach dem 1. Fehlkauf konnte er bei Günther Schleiermacher, DQHA Gründungsmitglied und ebenfalls Hall of Fame Member, eine junge Quarter Horse Stute erwerben. Schleichermacher gehörte zu dieser Zeit auch der wohl bekannteste Hengst in Deutschland: Buckskin Dear, der im Jahr 2000 als Erster in die DQHA Hall of Fame aufgenommen wurde und Karl-Heinz Manns begeisterte. Die neue Liebe zu diesen einzigartigen, charakterstarken Pferden besiegelte die AQHA Lifetime Membership.

Durch einen schweren Unfall verzögerte sich die Ausbildung dieser Stute. Doch kaum aus dem Krankenhaus entlassen, begann er mit dem Training. Mehrere weitere USA-Urlaube mit Kontakten zu Quarter Horse-Leuten folgten, u.a. bei Fred Dear , dem Züchter von Buckskin Dear und der Möglichkeit, in die für ihn damals unbekannten Zuchtbücher der AQHA Einblick zu nehmen. Der Kauf des Hengstes Speedy Chex begründete den Zuchtbeginn.

Einige Jahre später trat langsam die Deutsche Quarter Horse Association in den Vordergrund und der begeisterte QH-Reiter wurde Mitglied im Verband. 1982 half er zum ersten Mal mit bei der Organisation der neu aufgelegten Europameisterschaft für American Quarter Horse, die erstmalig in Aachen ausgetragen wurde. Im gleichen Jahr entstand auch der Betrieb "Turnierbedarf Manns" aus der Notwendigkeit heraus, dass für das Turnier nur schwer Schleifen gefunden werden konnten. Mittlerweile ist das Unternehmen gewachsen und hat sich zu einem Europaweit führenden Anbieter für Turnierbedarf im Westernreitsport entwickelt. Auch die Q-Show International DQHA Championship wurde gleich von Beginn an von ihm beliefert und so erfreut er jährlich mit schicken Pokalen und Schleifen die Teilnehmer.

Nach dieser ersten Show Anfang der 80er übernahm Manns die Federführung in der Planung der nachfolgenden EMs und engagierte sich auch finanziell, um diese Turniere zum Erfolg zu führen. Seine Beliebtheit stieg auch bei den übrigen DQHA Mitgliedern und so wurde er zu Beginn der 90er Jahre in den DQHA Vorstand gewählt. Während dieser Tätigkeit etablierte er neben dem bereits bestehenden Zuchtausschuss auch den Sportausschuss, deren Vorsitz er als Sportobmann bis zum Jahr 2000 übernahm. Im Alter von 60 Jahren wollte er sich, nachdem er viel bewegt hatte, aus der aktiven Verbandsarbeit zurückziehen.

Während seiner Tätigkeit war es ihm immer wichtig vor allem kleinere Turniere zu fördern, um allen Interessierten den Weg in den Westernreitsport zu ebnen. Damals gab es rund 30-40 reine DQHA Turniere ohne AQHA Approval, die von den Reitern sehr gut angenommen wurden und als Vorläufer der jetzigen Novice-Klassen und Shows anzusehen sind. Auch hatte er mit seinem Team rund vier Lehrgänge mit Prüfung organisiert, um DQHA Richter auszubilden, die von amerikanischen Experten geschult wurden.

Über seinen jüngsten Zuchterfolg freut sich das neue Hall of Fame Mitglied am meisten: sein selbst gezogener Hengst KHM Cody Fritz Chex (Topsail Chex x KHM Boogie Jane Chex) gewann 2012 mit einer Wertnote von 8,0 die DQHA Hengstkörung. Ein Erfolg, der sich einreiht neben u.a. European Champion Titeln und Auszeichnungen zum HighPoint Horse, bei der DQHA wie auch AQHA, was ihm bisher als Einzigem gelang. "Man träumt ein Leben lang davon einmal solch einen Ausnahmehengst zu züchten", schwärmt Karl-Heinz Manns. Auch seine Frau Dagmar hat einen großen Beitrag zu diesem Erfolg geleistet. "Sie hat mich immer unterstützt, ohne sie hätte ich es nicht soweit geschafft. Sie ist zwar nur freizeitmäßig geritten, aber in der Zucht kannte sie sich aus und hat sich immer um alles gekümmert", verrät er. Denn hinter jedem erfolgreichen Mann, steht immer eine starke Frau.

Vor mehreren Jahren hatte er mit 28 Pferden noch einen ganzen Stall voll mit Tieren seiner Lieblingsrasse. Mittlerweile wurde der Bestand auf zwei Pferde reduziert. Durch vielseitiges Engagement bleibt wenig Zeit und trotzdem möchte er jedem Pferd gerecht werden und sein Augenmerk nun mehr auf die Zucht richten. "Es würde mich freuen, wenn zukünftig noch mehr Menschen den Zugang zu den American Quarter Horses finden würden, sei es im Freizeit- oder Turniersport", wünscht sich Manns für die Zukunft.


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