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Reiten im Winter: Mit der richtigen Kleidung kein Problem

13.12.2016 10:00

Nina Obermüller und Cédric Leroux sind bestens gerüstet für den Winter, Fotos: Privat

Die Turniersaison ist vorbei, die Tage, an denen man bis spät abends im Hellen ausreiten konnte auch und ans Badengehen mit Pferd will man nicht einmal mehr denken. Man kann es verdrängen, soviel man will, der Winter ist da. Da Reiten aber kein ausschließlicher Sommersport ist, will man auch das Training im Winter oder den Ausritt im Schnee in vollen Zügen genießen. Hört sich einfach an - manchmal macht einem die Kälte aber einen Strich durch die Rechnung und ehe man sich versieht, steht man bibbernd im Stall oder kann sich auf dem Pferd kaum noch bewegen. Damit das dieses Jahr niemandem passieren muss, haben wir diejenigen um Rat gefragt, die jeden Tag das knallharte Programm durchziehen: Als Trainer ist man schließlich oft stundenlang auf dem Pferd oder zumindest draußen und muss im ärgsten Fall in der Kälte stehen, während man einen Kurs gibt. Nina Obermüller und Cédric Leroux geben ihre besten Tipps, wie man die kalte Jahreszeit übersteht.

Ein bei Reitern immer viel diskutiertes Thema sind die Stiefel. Im Winter stellen sich bezüglich der Auswahl noch mehr Fragen, schließlich ist das Angebot groß und vielfältig. Die Optionen reichen von Westernboots mit dicken Socken über Thermoreitstiefel bis hin zu handelsüblichen Winterschuhen mit Absatz. Bemerkenswert ist, dass unsere beiden befragten Trainer völlig unabhängig die Frage nach dem Schuhwerk gleich beantwortet haben. Beide tragen knöchelhohe Stiefel von Timberland. „Die Füße können sich frei bewegen und man kann Skisocken tragen, ohne dass es unangenehm drückt“, erklärt Cédric. Nina ergänzt: „Ich trage die Schuhe eine Nummer größer, dass zwei paar Socken und eine Thermoeinlage darin Platz finden.“ Für Cédric war außerdem die Tatsache ausschlaggebend, dass die Sporen an diesen Stiefeln gut halten. „Ich habe versucht, in Western Boots dicke Socken anzuziehen, aber ich habe mich beim Laufen auf Schnee und Eis immer unwohl gefühlt und hatte Angst, dass ich ausrutsche.“ Der belgische Trainer ist an Extreme gewöhnt, schließlich gibt er oft Kurse in Skandinavien, vor allem in Norwegen. „Wenn ich dort Kurse gebe, brauche ich dicke Winterstiefel. Viele der Reiter dort ziehen ihre Westernboots erst kurz vor dem Reiten an und tragen warme Schuhe für die restliche Arbeit.“

Ein weiterer Punkt rund um „Schuhe“ sind die Handschuhe. Auch hier gibt es unheimlich viel Auswahl. „Da ich oft vom Pferd runter und auf den Traktor springe, trage ich zwei Paar Handschuhe. Am Pferd ist es meist die Sommer- oder Winteredition von NoLeaf und ein fast täglich wechselndes Paar der Stoffhandschuhe von Classic.“ Cédric bevorzugt dünne Handschuhe: „Bisher bevorzuge ich Biker Handschuhe, die einen Windstopper integriert haben. Außerdem habe ich ein Paar, das ich zum Langlaufen benutzt habe.“

Wie bei jedem Sport, möchte man auch beim Reiten genügend Bewegungsfreiheit haben. Zu dicke Jacken oder Schneehosen sind als problematisch. „Ich bin der absolute Jeans-Typ, ich trage immer Jeans, sogar wenn ich die Dressurpferde bei uns im Stall reite“, erzählt Nina. „Im Winter empfiehlt sich darunter eine Thermostrumpfhose oder - wenn es besonders kalt ist - Skiunterwäsche.“ Für Cédric, der auch Jeans trägt, ist dabei auch wieder wichtig, dass man diese eine Größe größer als gewohnt trägt: „So passt Skiunterwäsche oder eine lange Unterhose darunter - das ist natürlich sehr sexy!“ Nina hat für besonders kalte Tage auch noch einen Geheimtipp, der nicht unbedingt mit Kleidung zu tun hat: „Für erfrierungsgefährdete Stellen an der Außenseite der Oberschenkel empfehle ich die ,Cold Creme’ von Avéne.“

Selbst kleinen Kindern erzählt man schon, dass sie immer eine Mütze tragen sollen, „denn bekanntlich geht die meiste Wärme über den Kopf verloren“, betont Nina und Cédric stimmt zu: „Sobald die Temperaturen unter 16 Grad Celsius gehen, trage ich eine Mütze.“ Nun fehlt neben Händen, Füßen, Beinen und Kopf nur noch die passende Kleidung für den Rest des Körpers. „Ich hasse es, Jacken zu tragen, da ich mich viel auf dem Pferd bewege. Deshalb kleide ich mich im Zwiebellook: ein Thermounterhemd, ein T-Shirt, ein dünner Pullover und ein dickes Sweatshirt darüber. Manchmal trage ich noch eine Weste unter dem Sweatshirt“, erklärt Cédric. Nina ist bei der Suche nach einem Mantel in der Snowboardabteilung fündig geworden. „Ich habe meist einen langen gefütterten Mantel der Marke Roxy an, der ist strapazierfähig und waschmaschinentauglich. Ich trage ihn meist, wenn ich Kurse gebe oder lange am Stück Unterrichtsstunden.“ Wenn alle Kleidungsmaßnahmen scheitern, hilft nur noch Eines: „Bewegen, bewegen, bewegen“, empfiehlt Nina. „Ich versuche deshalb, meine Unterrichtsstunden so zu planen, dass sie sich mit den Stunden, in denen ich selbst reite, abwechseln.“

Vielen Dank für Eure Tipps!

Leonie Küthmann


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