Turnierticker
DQHA Neudeck Open 2
01.10.2016
74243 Langenbrettach

Zeitplan 21.09.16, 20:39 Uhr
Starterliste 21.09.16, 20:39 Uhr
Pattern 21.09.16, 20:39 Uhr
Sonstiges 21.09.16, 20:39 Uhr
DQHA Regionen-Futurity Mitte
27.08.2016 - 28.08.2016
64711 Erbach

Ergebnisse 19.09.16, 12:53 Uhr
Bartenbach Open
10.09.2016
73035 Göppingen-Bartenbach

Ergebnisse 12.09.16, 11:21 Uhr
Sonstiges 12.09.16, 11:21 Uhr

Registrieren Sie sich kostenlos und wir informieren Sie sobald neue Dokumente online sind:

Turnierticker-Abo

Suchen Sie nach Züchtern, Ranches und Trainern.


Partner-Login
Mitglied werden

Mitgliedschaft

Werden Sie Mitglied bei der DQHA und genießen Sie exklusive Vorteile im DQHA Benefit Club.


Infos zur Mitgliedschaft...

Formularservice

Die DQHA hilft Ihnen bei allen Formalitäten rund ums American Quarter Horse weiter. Hier finden Sie alle Informationen und Formulare u.a. zu:


Alle Formulare anzeigen...

Equidenpass und Certificate of Registration

Eine Preisliste mit allen aktuellen Gebühren finden Sie hier.

Papiere für ein Fohlen beantragen

Foto: Adrian Bozai, www.fotokultab.de

Die Tierzucht ist in Europa ein wichtiger (ernährungs-) wirtschaftlicher Faktor und wird daher von nationalen und internationalen Gesetzen geregelt.  In die Zucht von Pferden spielen unter anderem  Aspekte der Tierzucht, der Seuchenbekämpfung und des Lebensmittelrechts hinein, was eine Fülle von Gesetzen und Bestimmungen mit sich bringt. Diese dienen, richtig umgesetzt, dem Schutz aller Menschen und Tiere. Mit der Umsetzung dieser Regelungen betraut die Bundesrepublik Deutschland Zuchtverbände wie die DQHA, die dieser Pflicht  in Form der Zuchtbuchordnung nachkommen. Das beinhaltet unter anderem die Festlegung von Fristen innerhalb derer Bedeckungen und Geburten von Fohlen gemeldet werden müssen.

Daraus ergibt sich folgender Terminfahrplan für die Züchter von American Quarter Horses:

Bedeckungsmeldung (DQHA) UND Stallion Breeding Report (AQHA) bis 30.11. des jeweiligen Jahres abgeben!


Stallion Breeding Report bis 30.11. des jeweiligen Jahres abgeben

1. Stallion Breeding Report:

Im Jahr der Bedeckung ist der Hengstbesitzer am Zuge: Er muss Sorge dafür tragen, dass die Bedeckungsdaten seines Hengstes dem deutschen Zuchtverband (DQHA) und auch dem amerikanischen Mutterverband (AQHA) fristgerecht gemeldet werden.

AQHA: Der Stallion Breeding Report seines Hengstes muss bis zum 30.11. des Jahres bei der AQHA eingehen. Dies kann online, per Fax  oder auf dem Postweg  geschehen und entweder direkt an die AQHA gehen oder über die DQHA weitergeleitet werden. Wird diese Frist nicht eingehalten fallen, erhöhte Gebühren für die Nachbearbeitung an.

DQHA: Zusätzlich müssen die Hengsthalter die Bedeckung mit dem Bedeckungsbericht dem deutschen Verband, der DQHA, melden. Dies geht schnell und einfach über das Online-Formular. Die Daten von Bedeckung und Geburt liegen der Errechnung der Tragzeit zu Grunde und stellen somit die erste Stufe der Plausibilisierung der Abstammung des Fohlens und der Ausstellung der Zuchtbescheinigung dar. Darüber hinaus ist die Zuteilung von Transpondern an die gemeldete Bedeckung gebunden.

Für Hengste auf Besamungsstation finden Sie hier eine Zuchtbescheinigung für Sperma eingetragener Equiden:


Certificate of Registration - ausgestellt von der AQHA

2. Certificate of Registration

AQHA: Ist  das Fohlen auf der Welt, sollte der Züchter schnellstmöglich die Geburt bei der AQHA in Form des  Fohlenantrags (Registration Application) bekannt geben. Jedes American Quarter Horse Fohlen wird bei der AQHA in Texas registriert und erhält das Certificate of Registration. Dazu füllt der Züchter das Formular vollständig aus und macht möglichst fünf Fotos vom Fohlen (von links, rechts, vorne, hinten und schräg vorn von der Seite).

Das Formular bekommt der Züchter in der Regel vom Hengsthalter. Es kann aber auch von der DQHA Homepage heruntergeladen (siehe pdf-Datei unten) werden. Die gemachten Angaben werden durch die AQHA mit den vom Hengsthalter übermittelten Daten abgeglichen. Anschließend wird für das einzutragende Pferd das Certificate of Registation  erstellt.

Das Certificate of Registration muss innerhalb von 12 Monaten ab der Geburt des Fohlens vorliegen, damit die DQHA e.V. einen Original-Equidenpass inkl. Zuchtbescheinigung für das Fohlen erstellen kann. Außerdem steigen  ab dem siebten Lebensmonat  die Gebühren, die die AQHA für die Registrierung des Fohlens erhebt.

DQHA: Parallel dazu muss die Geburt über die Geburtsmeldung bei dem deutschen Verband, der DQHA, gemeldet werden. Dies geht schnell und einfach über das Online-Formular. Die Eingangs-Deadline hierfür ist der 1. August des Geburtsjahres. Für Fohlen die in der zweiten Jahreshälfte (nach dem 1. Juli) geboren werden, muss der Antrag binnen vier Wochen ausgefüllt werden.

Erst wenn sowohl die Bedeckung als auch die Geburt bei der DQHA gemeldet wurden, kann dem Fohlen ein Transponder zugeteilt werden.


Ohne geht nicht: Transponder und Equidenpass

3. Equidenpass

Während das Certificate of Registration ein Äquivalent zum Fahrzeugbrief eines Autos darstellt und den Eigentumsanspruch sichert, ist der Equidenpass vergleichbar mit  dem Fahrzeugschein. Er gehört zum identifizierten Individuum und stellt keinen Eigentumsnachweis dar. Das Ausstellen dieses Dokumentes ist ein hoheitlicher Akt und darf von der DQHA nur für Mitglieder geleistet werden.

Zuerst benötigen Sie einen Transponder, der dem Pferd in den Hals implantiert wird. Diesen bestellen Sie bitte zuerst bei der DQHA mit dem unten aufgeführten Transponderbestellformular. Sobald Sie diesen erhalten haben, können Sie mit Ihrem Tierarzt einen Termin vereinbaren. Er setzt den Transponder und er oder ein DQHA anerkannter Equidenpassinspektor füllt gemeinsam mit Ihnen den Equidenpassantrag aus. Der Equidenpassantrag wird bei der Zuteilung des Transponders individuell erstellt. Barcode-Aufkleber des Transponders, Registrier-Nr. Halterbetrieb und Tierarzt, Stempel und Unterschrift des Tierarztes nicht vergessen!

Fristen: Der Equidenpass muss innerhalb von 12 Monaten ab dem Geburtsdatum vorliegen.

Um diese Fristen sicher einzuhalten kann der Equidenpassantrag sofort nach dem Setzen des Transponders durch den Tierarzt eingeschickt werden - sobald die Papiere aus den USA eintreffen, können diese einfach in Kopie nachgesendet oder gefaxt werden. Wichtig hierbei: Sowohl die Vorder- als auch die Rückseite übermitteln!

Die Einhaltung der Fristen für die Erstellung des Equidenpasses ist extrem wichtig. Bitte beachten sie, dass im Equidenpass nur das Druckdatum festgehalten werden darf. Das bedeutet, dass die Zeitspanne, die zwischen diesem und dem Geburtstag des Fohlens liegt für die Erstellung eines Originalpasses oder eines Duplikats ausschlaggebend ist.
Bedenken sie dabei bitte auch unsere Bearbeitungszeit von etwa 3-4 Wochen bei regulären DQHA-Pässen! Diese kann sich bei Nachfragen und unvollständigen Anträgen entsprechend verlängern.

Nur so kann für das Fohlen ein Original-Equidenpass erstellt werden, in dem der Lebensmittelstatus gewählt werden kann. Nach der Deadline kann es nur noch ein Duplikat bekommen, das automatisch den Status „nicht für den menschlichen Verzehr geeignet“ enthält. Neben dieser Konsequenz kann es empfindliche Strafen (Geldbußen bis zu 5000 Euro) nach sich ziehen, wenn man ein Pferd ohne Equidenpass transportiert, verkauft oder zur Zucht einsetzt.

Beim Kauf eines Pferdes sollte unbedingt darauf geachtet werden, dass das Tier einen ordnungsgemäßen Pferdepass besitzt. Das gilt auch für Tiere aus dem Ausland.

 

Ist das Pferd bereits mit dem Transponder einer anderen Equidenpass-ausstellenden Stelle gekennzeichnet, kontaktieren Sie zur Abklärung weiteren Vorgehensweise und Erstellung Ihres personalisierten Equidenpass-Antrags Annette Riedel (annette.riedel@remove-this.dqha.de) oder Sandra Kuhnke (sandra.kuhnke@remove-this.dqha.de).

 

Aufgrund amtlicher Vorgaben hat die DQHA die Abwicklung des Transponderversands an ihre Mitglieder wie folgt angepasst:


Foto: Carola Steen

Equidenpass und/oder Certificate of Registration für ein älteres Pferd beantragen

Ein Pferdehalter darf laut Gesetzgebung nur Pferde mit korrekten Equidenpässen in seinem Betrieb aufnehmen und muss die Richtigkeit der darin geführten Angaben überprüfen. Die Umsetzung dieser seuchenrechtlichen Regelungen wird immer strenger überwacht und ein Anstieg von Kontrollen ist zu erwarten.

Sollten sie also z.B. durch einen Import ein Pferd ohne nach EU-Recht gültigem Equidenpass bekommen so müssen sie schnell (beim Import spätestens 30 Tage nach Ende des Zollverfahrens) handeln: Beantragen sie einen Transponder, lassen sie diesen setzen und füllen sie mit dem Tierarzt oder ggf. mit einem anerkannten Equidenpassinspektor den Equidenpassantrag aus und senden sie diesen an die Geschäftsstelle der DQHA. Falls vorhanden senden sie eine Kopie der Certificate of Registration (Vorder- und Rückseite) gleich mit. Ansonsten füllen sie noch eine Registration Application aus um ein Certificate zu erhalten und senden dieses nach Erhalt in Kopie nach.


Beantragung eines neuen Equidenpasses nach Verlust des alten

Laut Gesetz muss jeder Equiden in der EU einen Equidenpass haben. Um eine eindeutige Identifizierung zu sichern, darf aber tatsächlich nur ein Pass pro Tier ausgestellt werden. Wenn Sie den Equidenpass verloren haben, müssen Sie die Ausstellung einer Zweitschrift beantragen.

Dafür benötigen wir neben dem Antragsformular eine eidesstattliche Erklärung über den Grund des Verlustes sowie eine Kopie des Personalausweises des Pferdeeigentümers und eine Kopie des Certificate of Registration. Das Antragsformular wird nach Rücksprache mit Annette Riedel (annette.riedel@remove-this.dqha.de) oder Sandra Kuhnke (sandra.kuhnke@remove-this.dqha.de ) individuell erstellt.


Bezahlung

Die Bezahlung erfolgt nach Ihrer Wahl per Lastschrift oder Überweisung. Anträge für die AQHA leiten wir für sie nach Texas/USA weiter und kümmern uns um alle Formalitäten. Anschließend erhalten Sie eine Rechnung von uns, die Sie bequem per Überweisung begleichen können. Sie müssen keine Kreditkartendaten auf dem Antragsformular angeben.

Bei allen Fristen und Formularen gilt grundsätzlich:

  • Je schneller die Anträge eingehen desto besser (und auch günstiger).
  • Vor dem Absenden unbedingt sicher gehen, dass alle Angaben enthalten und der Antrag unterschrieben ist. So vermeidet man unnötige Verzögerungen.
  • Formulare für die AQHA bitte mit Datum in amerikanischer Schreibweise (Monat, Tag, Jahr) versehen. Wer hierbei den Monat ausschreibt geht auf Nummer sicher.
  • Die Bearbeitungszeit beträgt in der Regel sechs bis acht Wochen, bei neu beantragten Equidenpässen drei bis vier Wochen. Mit Eilservice dauert es ein bis zwei Wochen, gerechnet ab dem Dienstag, an dem der Antrag korrekt und vollständig in der Geschäftsstelle eingeht. Natürlich ist die Geschäftsstelle immer darum bemüht, alle Anträge möglichst schnell zu bearbeiten und die Bearbeitungszeit möglichst kurz zu halten. .

 

Gut zu wissen: Im Rahmen von Fohlenschauen ist die Beantragung von Equidenpässen für die vorgestellten Tiere vergünstigt! Für American Quarter Horses, die nicht vorgestellt werden gilt die normale Equidenpassgebür, allerdings werden die Kosten für das Zeichnen von der DQHA übernommen und die Tierärzte bieten auf solchen Sammelveranstaltungen häufig vergünstigte Gebühren für das Setzten des Transponders an.


Hinweis zur "Betriebsnummer":

Sowohl bei der Transponderbestellung als auch im E-Pass-Antrag wird nach einer Balis-Nummer des Pferdehalters gefragt. Sollten Sie Ihr Pferd in einem Pensionsstall stehen haben, erhalten Sie diese Nummer von dem Betreiber. Hat er noch nicht eine solche Nummer oder Sie haben Ihr Pferd in einem eigenen Stall stehen und ebenfalls noch keine Nummer, können Sie diese relativ unkompliziert je nach Bundesland beim zuständigen Kreisveterinäramt, der Kreisverwaltung oder dem Landesministerium beantragen. Unter http://www.hi-tier.de/ads-adress.html finden sich die Adressen für die Vergabestellen der Betriebsnummern in den einzelnen Bundesländern.


Wie funktioniert die elektronische Tierkennzeichnung?

Foto: virbac.de

Moderne Transponder bestehen aus einem ungefähr reiskorngroßen Block (13,3 x 2 mm) aus Biopolymer. Er enthält den eigentlichen Mikrochip mit der 15-stelligen Nummer sowie eine winzige Antenne, um mit dem Lesegerät zu kommunizieren. Dieses praktisch unzerbrechliche System ist eine Weiterentwicklung des bislang üblichen Glastransponders. Der Transponder sendet keine Strahlen aus. Nur beim Ablesevorgang wird der Chip durch das Lesegerät aktiviert. Das System basiert auf einer weltweit nur einmal vergebenen Nummer. Eine Identifikationsnummer nach ISO-Norm sieht z.B. so aus: 276 = Deutschland, 0 = Trennziffer, 981 = Hersteller. Danach folgt die individuelle Identifikationsnummer. Der Transponder wird dem Pferd in die Halsmuskulatur oder in den Nackenband-Kammfett-Bereich appliziert.

HorSeven
Höveler
Quarter Horse Journal
AQHA
GroundMaster
TVE Landmaschinen
CG Ranch Equipment