Die DQHA freut sich über drei neue Zuchtrichter in ihren Reihen
Ende März hat das kompetente Zuchtrichter-Team der DQHA drei neue Mitglieder bekommen. Nach ihrer Ausbildung und bestandener Abschlussprüfung stehen Horst Müller, Elisabeth Kless und Robert Overbeek für die kommende Saison zur Verfügung. Horst Müller: Mit Leib und Seele Pferdezüchter Auf der diesjährigen Jahreshauptversammlung der DQHA wurde Horst Müller nach erfolgreicher Ausbildung und Prüfung zum DQHA Zuchtrichter anerkannt. Seit dem Kauf seines ersten American Quarter Horses im Jahr 1991 hat sich Horst Müller mit Leib und Seele dieser Rasse verschrieben. So erwarb er 1992 einen Aussiedlerhof im Naturpark Hessische Rhön, auf dem er bis heute zusammen mit seiner Frau die eigenen Pferde betreut. Seine erste Zuchtstute, Magic Obsession erwies sich als absoluter Glückskauf: sie schenkte ihm in fünf Zuchtjahren fünf typvolle Fohlen und war bereits 1998 Leading Dam der DQHA. Die bewährte Marlana Glow schaffte es sogar, fünfmal Leading Dam zu werden. Der Schwerpunkt lag und liegt  für Horst Müller stets in der Zucht qualitativ hochwertiger Pferde, die es im Sport bis ganz oben schaffen. Deshalb legte er auch früh das Training seiner Sprösslinge in die Hand erfahrener Trainer. Ein Konzept, das aufging: Bis heute war Müller mehrfacher Leading Breeder für Futurity- und Maturitypferde (an die 40 Futurity/Maturity-Gewinner) und seine Nachzucht hat sich in der nationalen und internationalen Turnierszene einen Namen gemacht, wie er besser nicht sein könnte. Zahlreiche Championtitel, Europa- und Deutsche Meistertitel, u. a. sechs AQHA Championtitel Open, sieben Superior Titel und ein Longeline Celebration Gewinner belegen dies eindrucksvoll. Dreimal war er Züchter des alljährlichen Champions of the Champions der Q-Serie, ebenso oft gewannen seine bewährten Zuchtstuten die Elitestutenschau und zwei von ihnen wurden bereits in die DQHA Hall of Fame aufgenommen! Horst Müller ist American Quarter Horse Züchter aus Leidenschaft mit einem „Händchen“ für erfolgreiche Anpaarungen, einem Auge für gutes „Material“ und – wohl das wichtigste, wenn man über Jahre so erfolgreich ist – viel „Herzblut“ für die Rasse. Was lag da näher, als sich mit seiner enormen Erfahrung auch jenseits der eigenen Zucht für die Entwicklung und Verbesserung der Rasse einzusetzen? Elisabeth Kless: Züchterin aus Familientradition Elisabeth Kless entstammt einer alt eingesessenen Züchterfamilie und wurde schon in der Kindheit mit dem Pferde- und Züchtervirus infiziert. Ihr enger Kontakt zu Pferden ermöglichte es ihr, das „gewisse Auge“ für gutes Zuchtmaterial zu entwickeln, und von ihrem Vater hat sie die grundlegenden Erfahrungen und Geheimnisse der Pferdezucht vermittelt bekommen. In ihrer aktiven Zeit war Elisabeth Kless eine erfolgreiche Vielseitigkeitsreiterin. Hierbei hat sie vieles zum Thema Interieur, Exterieur und Rittigkeit aus dem praktischen Umgang gelernt, was ihr heute bei der Beurteilung von Zuchtpferden zu Gute kommt. Seit 2003 beschäftigt sich Elisabeth sehr intensiv mit American Quarter Horses und deren Zucht. Im Juni 2006 hat sie die Pferdefachwirtprüfung bei der Pferdeakademie Köln mit Auszeichnung bestanden, im Juli folgte die Prüfung zum Pferdewirt Schwerpunkt Pferdezucht und -haltung (Baden-Württemberg), die sie erfolgreich absolvierte. Im Jahr 2007 hat Sie mit der eigenen Zucht von American Quarter Horses begonnen. Das erste Fohlen kam im Juni 2008 auf die Welt. Talk about Blues wurde bei der Ovator Fohlenschau als bestes Stutfohlen des Jahrgangs mit der Gesamtnote von 8,35 bewertet. Elisabeth Kless betreibt eine landwirtschaftliche Pferdepension und legt dabei großen Wert auf eine artgerechte Haltung.  Robert Overbeek Es ist bereits 21 Jahre her, dass Robert Overbeek und seine Frau beinahe zufällig mit den American Quarter Horses Bekanntschaft schlossen. Joke Overbeek war schon immer aktive Reiterin. Leider hatte sie in der Niederlande – wo an Sonntagen keine klassischen Turniere stattfinden – aufgrund ihrer beruflichen Selbstständigkeit keine Chance samstags an Wettkämpfen teilzunehmen. Beim Besuch einer Quarter Horse Show an einem Sonntag gefielen ihr Sport und Pferde so gut, dass das Ehepaar beschloss umzusatteln. So wurde ein Warmblut gegen zwei American Quarter Horses getauscht. Vor 20 Jahren begannen die Overbeeks dann mit der Zucht – mittlerweile können sie auf 56 Fohlen zurückblicken, unter denen u. a. ein European Champion Yearling Mares (Sheza Steppin Dot) sowie mehrere NRHA Money-Earners zu finden sind. Den leider 2012 verstorbenen Hengst ARC Genuine Oak, den die Overbeeks in Deutschland kauften, showten sie erfolgreich und zahlten ihn jahrelang ins SSA Programm ein. Ihre 2005 geborene Stute ARC I Am Double Chic aus der Zucht von Paola Arcese (Italien) wurde 2011 Siegerstute aller DQHA-Stutenleistungsprüfungen und wird nun nach drei erfolgreichen Showsaisons als Zuchtstute eingesetzt. Die Overbeek’sche Zucht konzentriert sich auf Reining- und Cowhorsepferde, wobei besonderes Augenmerk auf gute Beweger gelegt wird, die sich leicht trainieren lassen und angenehm im Umgang sind. „Ziel ist, Reiner zu züchten fürs Open Level, welche durch ihren guten Charakter auch einfach von Amateuren/Non-Pro’s zu reiten sind. Letztendlich ist das die größte Gruppe Pferdeliebhaber Europas,“ so Robert Overbeek. Da Robert Overbeek nicht nur züchten, sondern auch die eigene Qualität der Zucht immer steigern möchte, hat er in Europa und den USA/Kanada immer Kontakt zu anderen Züchtern und Pferdeleuten gehalten, so z. B. Michael Blaschke, Joe Armstrong, Katrin Dreyer-Süchting und Fred Thornton. „Man lernt das meiste vom ständigen Vergleichen und Diskutieren,“ ist die Meinung des erfahrenen Züchters. Overbeek informierte sich intensiv zum Thema Pferdebeurteilung. Hier erhielt er wertvolle Hilfestellung von Kathrin Dreyer-Süchting, die ihn vor zwei Jahren dann aufgrund seiner eigenen guten Fohlen zum Seminar bzw. Zuchtrichterlehrgang einlud. Nach seiner erfolgreichen Ausbildung freut sich der frisch gebackene Zuchtrichter nun besonders auf eine gute Zusammenarbeit mit den Kollegen und einen regen Austausch über die Bewertungsaspekte zur Verbesserung der Rasse. Text: Friederike Fritz
Erfolgreiche Double Pointed Show in Schwaikheim
Am Pfingstwochenende fand das beliebte „Birkenhof Classic“-Turnier in Schwaikheim statt. Die AQHA Double Pointed Show im Verbund mit dem Western Horse Regio Cup zog Reiter aus nah und fern an. Der Western Horse Regio Cup BaWü ist ein Wettbewerb der DQHA Regionalgruppe Baden-Württemberg. Es wird nach dem All-Around-Punktesystem in den Divisionen Open, Amateur, Novice Amateur und Youth durchgeführt. In diesem Jahr winkt den Siegern der einzelnen Klassen je ein Trophy-Sattel im Wert von 1.500 Euro, dieser herausragende Preis wurde durch zahlreich e Sponsoren ermöglicht. Die Meldestelle verzeichnete an diesem Turnierwochenende etwa 350 Starts mit Teilnehmern aus mehreren Bundesländern und mehr als 60 Pferden. Sowohl die zahlreich erschienenen Zuschauer als auch die Richter Tanja Herrmann-Bratek und George Maschalani sahen Ritte auf hohem Niveau. Neu ins Turnierprogramm aufgenommen wurden die Amateur-Rookie-Klassen: Hier dürfen Pferd oder Reiter mit weniger als zehn AQHA-Punkten starten, ein Start in der entsprechenden Novice-Klasse ist zudem weiterhin möglich. Diese Klassen wurden sehr gut angenommen, ebenfalls erfreulich war das große Starterfeld in der Novice-Amateur- und Jugend-Divison. Der erste Rang in der All-Around-Wertung für die Show 1 (Richter: George Maschalani) ging in der Open an Sascha Ludwig mit Top Flash Cody; in der Amateur Silke Woitaschek mit My Blue Sunshine ; die Novice Amateur entschieden Eileen Miccoli und Papua Baily für sich; in der  Rookie Amateur waren es Michaele Groene und RC Helen San Badger und – last but not least –die große Schleife für die Youth / Novice Youth erhielten Aileen Häberle und Awesome Texasrancher. Die zweite Wertung (Richterin: Tanja Herrmann-Bratek) war fast identisch bis auf die Open Division: Hier sammelten ebenfalls Silke Woitaschek und My Blue Sunshine die erforderlichen Punkte für den ersten Rang. Das Team des Birkenhofs ist Garant für einen professionellen, reibungslosen Ablauf des Turniers. Die „Futter-Station“ mit den beliebten Birkenhof-Burgern, Maultaschen und anderen Leckereien war wie immer ein heiß begehrter Anlaufpunkt für Reiter und Zuschauer. Diese wurden am Samstag mit Sonnenschein verwöhnt und auch am Sonntag hielt sich der angekündigte Regen bis zum Turnierende zurück. Nicht nur sportlich zählt die „Birkenhof-Classic“ zu den wichtigen Terminen im Turnierkalender, auch die Party mit Live-Musik am Samstagabend ist ein beliebter Treffpunkt für alle Reiter und Nichtreiter. Sämtliche Ergebnisse und Infos finden Sie im DQHA Kalender sowie unter dem nachfolgenden Link: http://www.qh-service.de/ergebnisse/index.html Text: Carola Steen
Kays Asset ins Superior Stutbuch aufgenommen
Die bayfarbene Kays Asset aus der Zucht von Donald Moothart, Iowa kam 2jährig aus den USA zu Carola Vey, die sie auf der NRHA Futurity unbesehen von Jim Dudley in der Oyster-Bar gekauft hatte. Die American Quarter Horse Stute kann mit ihren mittlerweile elf Jahren auf eine beeindruckende Karriere zurück schauen. Als erstes Pferd weltweit erhielt sie das Superior in Performance Halter. Daneben konnte sich auch ihren Superior in Hunter Under Saddle erreichen und wurde als AQHA Champion ausgezeichnet. Auch bei der Deutschen Quarter Horse Association konnte sie sich schon einen begehrten Titel sichern. Im Jahr 2008 wurde sie zur DQHA Elitestute ernannt. In der Zucht wird sie seit drei Jahren eingesetzt und gibt sowohl ihr hervorragendes Exterieur als auch das einzigartige Interieur an ihre Fohlen weiter. Aufgrund ihrer Erfolge wird sie nun in das DQHA Superior Stutbuch aufgenommen. Herzlichen Glückwunsch an die Familie Vey zu dieser besonderen Stute!
horsemen helping horsemen - Tornado in Oklahoma
Am Montag, 20. Mai traf ein verheerender Tornado Oklahoma. Die schlimmsten Schäden erlitt die kleine Stadt Moore, ein Vorort von Oklahoma City. Als diese Nachricht über die Medien veröffentlicht wurde, war für alle Quarter Horse Besitzer weltweit klar, dass der Tornado viele Menschen- und Tierleben mit sich gerissen hat. Abgesehen von den enormen Schäden an den Stallungen und Gebäuden, ist eine große Anzahl von Pferden, die Schätzung liegt bei etwa 75-100, in den Sturm getötet worden. Berichten zufolge wird angenommen, dass viele dieser Pferde American Quarter Horses sind. Die American Quarter Horse Association koordiniert eine verbandsübergreifenden Aktion, um den zahlreichen Opfern des Oklahoma Tornados zu helfen. Die AQHA hat einen Anhänger als mobiles Büro vor dem Hauptgebäudes der AQHA in Amarillo platziert, dort werden Spenden vom 22. bis 24. Mai von dem Mitarbeitern angenommen. Die Gemeinschaft der „Pferdemenschen“ rückt zusammen und die Aktion 'horsemen helping horsemen' versucht den Betroffenen mit dem eigenen Besitz, z.B. Pferden, Sattelzeug, Ausrüstung auszuhelfen und vielen jener Reiter, die alles verloren haben, in ihren Häusern Unterkunft zu bieten…..  Bedürfnisse, die nicht durch traditionelle soziale Einrichtungen erfüllt werden können. Alle Spenden werden direkt an Reiter und ihre Familien, die durch die Stürme in diesem Bereich betroffen sind verteilt und die sofort benötigten Gegenstände, wie z.B. nicht verderbliche Lebensmittel, Toilettenartikel, Eimer, Schaufeln und Handschuhe, werden am kommenden Samstag ausgeliefert. Wer seine Anteilnahme und Wünsche schriftlich ausdrücken möchte, sendet bitte seine persönliche Email ( auf Englisch oder Deutsch) an susanne.zahner@dqha.de. Die Briefe werden gesammelt an die AQHA weitergeleitet.
DQHA erhält Genehmigung
Genehmigung der DQHA-Zuchtbuchordnungsnovellierung und Anerkennung der Führung des Ursprungszuchtbuches Der erste Schritt ist getan: Mit Wirkung zum 17.05.2013 ist die überarbeitete Version der Zuchtbuchordnung der Deutschen Quarter Horse Association durch alle 16 Bundesländer genehmigt worden. Im gleichen Zuge wurde der Verband zur Führung des Ursprungszuchtbuches für die Rasse American Quarter Horse auf dem Gebiet der europäischen Union berechtigt. Auf Grundlage dieser Entscheidungen kann nun die züchterische Arbeit im Sinne der Rasse fortgesetzt und vorangebracht werden.
Online-Registrierungen bei der AQHA bevorzugen

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Amateur Performance ROM für Nifty Breezin Whiz

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Ranchhorse Turnier am 13./ 14. Juli 2013 findet nicht statt

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Sonstiges 21.05.13, 19:59 Uhr
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