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BaWü-Landesmeisterschaften & Podiumsdiskussion in Bitz

08.06.2018 09:15

Franziska Engel mit KD Whizoffthefuture, Foto: luxcompany

von rechts - Grischa Ludwig, Ute Hom, Bernd Hackl und Showmanagerin Sandra Quade, Foto: hpv

Das große Turnier auf dem Schwantelhof 2018 „LQH Reining Masters – NRHA Germany Maturity“ ist Geschichte. Die Resonanz der Veranstaltung: Das Turnier wurde von vielen Zuschauern besucht und die Reiter fühlten sich wohl auf dem Gutshof. Alexander Ripper sagte: „Es war ein gutes und schönes Turnier. Die Betreuung war zudem perfekt.“ Dominik Reminder meinte: „Ich bin gerne hier gewesen. Beachtenswert ist, dass das Starterfeld immer hochkarätig besetzt ist.“ Die Podiumsdiskussion mit Ute Holm, Bernd Hackl und Grischa Ludwig sowie die Decksprungversteigerung, von Boris Kook professionell geführt, kamen an.  

„Die Teilnehmerliste und das Niveau steigt von Jahr zu Jahr und darüber freuen wir uns natürlich“, sagte Veranstalter Grischa Ludwig. „Allerdings“, so der Chef von LQH weiter „haben wir heuer mit besserem Wetter geplant, aber ein großes Problem war es dann letztendlich nicht.“ Ludwig wäre nicht Ludwig, wenn er nicht schon jetzt in die Zukunft schaut und plant. „Für das kommende Jahr werden wir auf der linken Seite der Halle eine Tribüne und in der Mitte wahrscheinlich einen Imbiss/Getränkestand aufbauen, damit alle Gäste und Besucher optimal bewirtet werden können.“         

Zum Abschluss des LQH-Reining-Masters standen die baden-württembergischen Landesmeisterschaften auf dem Programm. Den Titel in der Open-Klasse sicherte Niklas Ludwig (Bitz). Im Sattel von „Nicsrein“ wurde seine Vorstellung mit 71 Punkten bewertet, und damit verwies der Halbbruder von Grischa Ludwig Simon Bilger (67,5) aus Rottweil, der "Eltachocolatesoldier" aufgezäumt hatte, auf den Silberrang. Auf dem dritten Platz sah der Wertungsrichter aus Österreich, Markus Morawitz, Katharina Nägelle aus Meßkirch mit 64,5 Punkten.

Bei den Amateuren (Non Pro) war es Manuela Gast mit "Bueno Chicolino" die sich den Landestitel mit einer 68,5-Wertung sicherte. Mit lediglich einem halben Punkt Vorsprung siegte die Eningerin vor Katrin Maute (Balingen) mit "Ima Genius Two". Mit dem Bronzerang musste sich Katja Binder (Stuttgart), die im Sattel von "Masked Gunman" saß, begnügen.

In der Youth-Klasse (Jugend, bis 18 Jahre) setzte sich dann Katrin Maute durch. Mit ihrem neunjährigen Quarter-Horse-Wallach "Ima Genius Two" und dem Score 68,5 sowie einem Punkt Vorsprung ließ sie Nina Gaugel (Veringenstadt, 67,5) mit "Django Unchained" hinter sich. Nach ihrem Erfolg im Vorjahr wurde Amy Sue Egenter (Balingen, 66) mit "Be Coeur D Sunshine" diesmal auf dem dritten Platz im Endklassement eingereiht.

 

Podiumsdiskussion:

Profis appellieren an das Gewissen/Grischa Ludwig, Bernd Hackl und Ute Holm fordern mehr Fein­gefühl im Reitsport.

Sind Turniersport und der artgerechte Umgang mit Pferden, genannt Horsemanship, ein Widerspruch? Mit dieser Frage befassten sich bei der Podiumsdiskussion auf dem Schwantelhof in Bitz die Berufsreitsportler Grischa Ludwig und Ute Holm (Reining/Cutting) sowie der 44-jährige Bernd Hackl, bekannt durch die Fernseh-Doku-Serie „Die Pferdeprofis“, die seit 2012 produziert, und vom Privatsender VOX ausgestrahlt wird.

Showmanagerin Sandra Quade stellte die Experten vor, und der TV-Fachmann Bernd Hackl begann mit der Debatte. „Es gibt im Reit- und Pferdesport allgemein sehr viele Definitionen von Horseman­ship. Der Begriff wird aber sehr oft falsch verwendet. Für mich persönlich ist der Begriff jedenfalls wie eine Ehe zu verstehen. Man sitzt im gleichen Boot und versucht, zusammen etwas aufzubauen“, so Hackl.

„Für mich ist es wichtig, dass wenn sich jemand Horseman nennt, er auch versucht, sein Pferd zu verstehen und so handelt, dass ebenfalls sein Pferd ihn verstehen kann“, meinte indes Ute Holm (Rottenburg). Für den bekanntesten deutschen Westernreit-Profi Grischa Ludwig, der ein professionelles Trainingszentrum, das sich auf den Bereich Ausbildung von Reiter und Pferd sowie auf die Zucht von Reining-Pferden spezialisiert hat, ergänzte: „Man muss zunächst einmal das Naturell des Pferdes verstehen.“

Alle drei Diskutanten waren sich jedoch darin einig, dass im Profi-Sport, aber auch im Freizeitbereich, vielen Reitern das Wissen über die Vierbeiner fehlt. „Wenn das Wissen da ist, muss der Reiter auch ein Gewissen haben“, forderte Hackl. Einen Widerspruch zwischen Turniersport und Horesmanship sah keiner der drei Podiumsteilnehmer. Ferner waren sich alle drei Experten darin einig, dass sich „nicht jedes Pferd dafür eigne“. Ein weiteres Problem seien oftmals die Besitzer der Pferde, die „mit konkreten Vorstellungen auf die Ausbilder, auch Trainer genannt, zukommen“, sagt Hackl.

Manchmal sei das Pferd nicht für diese oder jene Disziplin geeignet beziehungsweise in seiner Entwicklung nicht weit genug, um ausgebildet zu werden. „Viele Trainer können es sich nicht leisten, dem Kunden zu widersprechen, weil sie ihn nicht verlieren wollen“, stellte Hackl fest. Grischa Ludwig kennt diese Problematik, betont aber, dass er sich „das Recht herausnähme, auch Forderungen der Kunden abzulehnen.“ „Außerdem“, fährt Ludwig fort, „müsse man ein Gefühl dafür entwickeln, was für jedes einzelne Pferd das Richtige sei. Das Gespür für die Ausbildung der Vierbeiner hätten aber nicht alle, und eine einheitliche Ausbildung für Trainer gibt es eben nicht.“ Damit sprach er ein weiteres Problem an.

Aus dem Publikum kam der Einwurf, dass das große Problem die Abreiteplätze seien, auf denen sich die Reiter bei einem Turnier auf ihren Auftritt vorbereiteten. „Da spielen sich Dramen ab, die nach Außen kein gutes Bild abgeben“, so der Zuschauer in der Diskussion. Grischa Ludwig plädierte daraufhin für „eine harte, aber faire Aufsicht auf den Plätzen“. Und Ute Holm sieht auch die Reiter in der Pflicht: „Wenn man sieht, dass jemand zu hart mit seinem Pferd umgeht, dann muss man dahingehen und etwas sagen, egal ob man sich damit beliebt macht oder nicht.“ 

 

 

 

Ergebnisse (Top 6):

 

Baden-Württemberg: Landesmeisterschaften

Open:

1. Niklas Ludwig (Bitz) mit Nicsrein, Score 71,0

2. Simon Bilger (Rottweil) mit Eltachocolatesoldier, 6

3. Katharina Naegele (Meßkirch) mit MQH Chexsina, 64½.

 

BaWü: Landesmeisterschaften

Non Pro:

1. Manuela Gast (Eningen) mit Bueno Chicolino, Score 68,0

2. Katrin Maute (Balingen) mit Ima Genius Two, 68,0

3. Katja Binder (Stuttgart) mit Masked Gunman 67,0.

 

Ba-Wü: Landesmeisterschaften

Youth bis 18       

1. Katrin Maute (Balingen) mit Ima Genius Two, Score 68½

2. Nina Gauggel (Veringenstadt) mit Django Unchained, 67½

3. Amy Sue Egenter (Balingen) mit Be Coeur D Sunshine, 66,0,

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Open: Novice Horse (Sonderklasse)

1. Philipp Küng (SUI) mit Bowiessmokingpistol, Score 70½

2. Philipp Küng (SUI) mit Einsteins Redneck, 70,0

2. Levin Ludwig (GER) mit Just A Funny Gun, 70,0

4. Anita Hetzer (GER) mit GVR Chosen Kid, 69½

5. Hannes Bolz (GER) mit Steadyslittlewonder, 68½

6. Niklas Ludwig (GER) mit Vintage Brand, 67½.

 

Non Pro: Novice Horse (Sonderklasse)

1. Franziska Engel (GER) mit KD Whizoffthefuture, Score 70,0

2. Amy Sue Egenter (GER) mit Be Coeur D Sunshine, 68½

3. Nicole Baumann (GER) mit Eltachocolatesoldier, 66½

4. Raphael Herzog (GER) mit Snappers Leo, 66,0

4. Christina Noeth (GER) mit Sparkling Jody Bar, 66,0

6. Melanie Irion (GER) mit Sailin Rock, 64½ 

6. Sophie Prediger (GER) mit Wimpys Lil Chrome, 64½.

 

Rookie Germany (Class in Class)

Germany

1. Katja Binder (GER) mit Masked Gunman, Score 69½

2. Christine Kohl (GER) mit VH A Little Bit, 69,0.

 

BC Regio

1. Manuela Gast (GER) mit Bueno Chicolino, Score 70,0

2. Katja Binder (GER) mit Masked Gunman, 69½

3. Christine Kohl (GER) mit VH A Little Bit, 69,0

4. Hendrik Stierle (GER) mit KQ Reds Candy Man, 68,0

4. Marianne Schwab (SUI) mit Einsteins Mega, 68,0

6. Kristin Pfahler (GER) mit Smart Little Nicc, 67½.

 

Youth bis 11 (Germany)

1. Amelie Schliesser (GER) mit JCD Dream On, Score 70,0

2. Charlotte Henkelmann (GER) mit Einsteins Sweet Gir, 68½

3. Lisa Wiechers (GER) mit Ruf Lil Angel, 64,0. 

Text: Hans-Peter Viemann


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