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45772 Marl

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Chronologie der Ereignisse: DQHA und AQHA

07.02.2020 14:31

Liebe Züchter und Mitglieder,

anbei die Chronologie der Ereignisse mit der AQHA. Wir möchten Euch voll umfänglich informieren, damit alle Mitglieder auf dem gleichen Wissensstand sind.

Wir haben mit der Veröffentlichung gewartet, um die Atmosphäre nicht noch mehr zu belasten. Wir hatten immer noch eine gewisse Hoffnung auf eine faire Anhörung seitens des Executive Committees der AQHA. Diese Chance wurde uns jedoch verwehrt. Das EC hat auf die Gesprächsangebote des DQHA Vorstandes leider nicht reagiert, sodass die Vorwürfe nicht entkräftet werden konnten.

Vor diesem Hintergrund muss die DQHA nun eine Entscheidung über ihre zukünftige Ausrichtung finden.

Wir werden auf der Mitgliederversammlung diese Themen aufnehmen und den Weg für die Zukunft bestimmen. Ein Präsidium kann und möchte diese Entscheidung nicht alleine treffen.

Hierzu benötigen wir das größte Organ eines Vereines: die Mitgliederversammlung.

 

Grüße
Euer Präsidium

 

 

 

Chronologie der Ereignisse

 

2003 

Mit der erstmalig verlängerten Anerkennung als staatlich anerkannter Zuchtverband gab es eine mündliche Absprache über ein vertrauensvolles zusammenarbeiten der AQHA mit der DQHA.

Mai 2013

Mit der Neuanerkennung  der DQHA stellt sie den Antrag zur Führung für das Ursprungszuchtbuch in der EU, weil es zu dem Zeitpunkt (theoretisch) für jeden anerkannten Zuchtverband (z.B. Friesen, Hannoveraner, Haflinger etc.) beantragbar gewesen wäre, das Ursprungszuchtbuch für die Rasse American Quarter Horses zu führen und damit die züchterische Ausrichtung der Rasse zu bestimmen.

Die DQHA erhält die Anerkennung von ihrer zuständigen Autorität bzw. aufsichtführenden Behörde, dem Bayerischen Landesamt für Landwirtschaft (LFL), zur Führung des Ursprungszuchtbuches für American Quarter Horses in der EU.

Den Antrag auf Anerkennung haben alle Bundesländer in Deutschland und alle Europäischen Mitgliedsländer mit einer Widerspruchsfrist von 2 Monaten erhalten. Es folgte kein Widerspruch.

Daran gebunden sind die Grundsätze des Ursprungszuchtbuches und das Zuchtprogramm (früher Zuchtbuchordnung), die einer Zustimmung und Genehmigung durch das LFL bedürfen.

März 2014

Die AQHA erkennt offiziell an, dass die DQHA das Ursprungszuchtbuch in Europa führt, da sie selber es 2013 laut EU Tierzuchtgesetzes nicht führen kann. Die AQHA gibt dies auf der AQHA Convention bekannt. Auf der Convention bittet Markus Rensing Trent Taylor, den damaligen Executive Director of Operations & Treasurer, der DQHA schriftlich diesen Auftrag zu bestätigen. Um den EU Auflagen mitgeteilt durch die aufsichtsführende Behörde LfL, als staatlich anerkannter Zuchtverband nachzukommen, benötigt die DQHA die entsprechenden DNA Daten der Pferde, welche in das Zuchtbuch eingetragen werden. Diese Anfragen wurden regelmäßig bei der AQHA angefordert und bereitwillig der DQHA zur Verfügung gestellt.

Juni 2018

Die AQHA unterrichtet die DQHA, dass sie als ausländische Zuchtorganisation in die „Zootechnical Third Country List“ der EU eingetragen wurde. Somit darf und muss die AQHA das Zootechnical Certificate auch ausstellen, damit importierte Zuchtpferde/Samen auch als solche in der EU anerkannte Zuchtbücher eingetragen werden können. Die AQHA bekundet auch, dass sie als kompetenter Partner alle Europäischen Affiliates betreuen möchte.

Oktober 2018

Die AQHA ist nicht bereit, die Zootechnical Certificates inklusive der geforderten DNA Marker auszustellen. Dies bringt die DQHA in eine schwierige Situation für die SSA in Aachen, da nach der neuen Verordnung EU2016/1012 ohne das Zootechnical Certificate kein Gefriersperma importiert, transportiert bzw. eingesetzt werden darf. Die ganze Futurity ist in Gefahr. Erst auf massiven Druck der Züchter und auch Hengstbesitzer aus den USA lenkt die AQHA ein und stellt gesetzeskonforme Bescheinigungen vorerst aus, die sie später einstellt.

Januar 2019

Die AQHA, mit Craig Huffhines und Anna Morrison, FEQHA Präsident Czaba Andrew Dren, treffen sich in Aschaffenburg mit Vertretern des DQHA Vorstandes, um die Situation um die Zootechnical Certificates zu klären. Die DQHA erklärt die aktuelle rechtliche Situation - beratend steht immer das LFL der DQHA zur Seite.

Juli 2019

Die Geschäftsstelle der DQHA fragt für Eintragungen von Pferden in das Zuchtbuch wie in den vergangenen Jahren DNA Marker zur eindeutigen Identifizierung von Pferden an. Die Marker werden anstandslos gesendet.

8.8.2019 

Die AQHA sendet der DQHA ein Data Share Agreement. Hier fällt zum ersten Mal das Wort Diebstahl. Da der Inhalt in diesem Agreement nicht mit den gesetzlichen Vorlagen und der Verantwortungsklausel des deutschen Vereinsgesetzes  vereinbar ist, hat die DQHA einen Gegenvorschlag des Vertrages unterbreitet.

DQHA agrees not to disclose the Data to any third parties, inclusive of government agencies/organizations, DQHA members, or horse owners, without written amendment to this Agreement.

Eine Unterzeichnung würde nur bei diesem Passus alleine bedeuten, dass unsere aufsichtsführende Behörde nicht die Daten einsehen darf. Dies würde gegen unsere Ministeriale Anweisung führen und wir würden die staatliche Anerkennung des Zuchtverbandes verlieren.

10.08.2019

Treffen der AQHA und DQHA in Kreuth mit Executive Committee Member Scott Myers und Anna Morrison. Dort wurde über das Agreement nochmals gesprochen. Scott Myers glaubte den Aussagen der DQHA und sprach sein Vertrauen gegenüber der DQHA aus. Anna Morrison bezichtigt Markus Rensing des Datendiebstahls.

Die DQHA erklärte der AQHA, wie die Daten übermittelt worden sind. Scott Myers glaubt der DQHA und will diese Information mit in das AQHA Executive Committee nehmen.

Mitglieder der DQHA berichten über massive Probleme bei der Ausstellung von AQHA Papieren

 

12.8.2019

Die AQHA droht der DQHA, dass bei nicht unterzeichnen des Agreements der Business Plan Fund (von der AQHA an ihre europäischen Affiliates vertraglich zugesicherte Gelder) in Gefahr ist.

18.09.2018 

Antwort der AQHA, dass die Modifikationen angeschaut werden und ein neues Data Share Agreement zugesendet wird.

Immer noch können Equidenpässe auf Grund der fehlenden AQHA Papiere nicht rechtzeitig ausgestellt werden.

30.09.2019

Erneutes Senden des Agreements von Seiten der AQHA, welches zwar modifiziert ist, aber ohne die von der DQHA und dem LFL geforderten notwendigen Änderungen, sodass die DQHA auch weiterhin gesetzeskonform agieren könnte.

10.10.2019 

Die DQHA antwortet der AQHA, dass sie noch auf der Q19 eingebunden ist und sich um das Data Share Agreement anschließend kümmert.

21.10.2019

Die DQHA antwortet abermals der AQHA, dass das Data Share Agreement ohne die von der Landesbehörde  geforderten Änderungen nicht unterzeichenbar ist, ohne dass sich der Vorstand über die Satzung und die Anforderungen der bayerischen Landesbehörden hinwegsetzen würde. Eine Aberkennung als Zuchtverband wäre die Folge. Die DQHA könnte gemäß den Forderungen der AQHA den Behörden nicht die geforderten Daten zur Verfügung stellen.

Auch das LFL verbietet der DQHA das Agreement in der vorliegenden Form zu unterzeichnen, da es mit den gesetzlichen Vorgaben nicht vereinbar ist.

24.10.2019

Johannes Orgeldinger hat ein gutes, konstruktives Gespräch mit Anna Morrison auf der Snaffle Bit Futurity in den USA und bietet sich als Vermittler an.

23.11.2019 

Johannes Orgeldinger und Ulli Vey treffen sich im Rahmen einer Vorstandssitzung mit dem Präsidium der DQHA, um die Sachlage zu klären und zu vermitteln.

Dezember 2019

Johannes Orgeldinger führt ein Gespräch mit AQHA Executive Vice President Craig Huffhines und bietet ein Treffen bei der EU Kommission in Brüssel an. Der Vorschlag wird angenommen und dort solle auch eine Lösung herbeigeführt werden. Vorgespräche stimmen hoffnungsvoll.

Der Termin wurde auf den 27.01.2020 gesetzt. 

14.01.2020

Die AQHA sendet nochmals das unveränderte Agreement zur Unterzeichnung zu. Trotz der Absprache von Johannes Orgeldinger mit Craig Huffhines die Ergebnisse des Meetings in Brüssel abzuwarten, spricht die AQHA der DQHA die Suspendierung aus. Gleichzeitig  teilt sie mit, dass der vertraglich zugesicherte Business Plan Fund für 2019 vorerst nicht zur Auszahlung kommen kann. Zudem wird in diesem Schreiben die DQHA abermals des Diebstahls beschuldigt. (Aufgrund der routinemäßigen Abfrage der Geschäftsstelle vom Juli 2019 siehe oben.)

23.01.2020

Das LFL und das BMEL bestätigen den Termin und ihre Teilnahme in Brüssel.  LFL= Bayrisches Landesamt für Landwirtschaft, BMEL = Bundesamt für Ernährung und Landwirtschaft

27.01.2020

Treffen in Brüssel mit DQHA, FEQHA, AQHA, LFL, BMEL plus Vermittler und EU-Kommission

In diesem Treffen wird zwischen den Behörden intensiv diskutiert. Aufgrund der unterschiedlichen Interpretation der Tierzuchtgesetze kann es nicht zu einer eindeutigen Klärung der Sachlage kommen. Für das angeforderte Protokoll können wir bis dato keinen Eingang verbuchen.

Die DQHA bietet abermals der AQHA ein Schreiben an, um die Sicherheit der Daten zu garantieren.

Dieses Schreiben wird zurückgewiesen und ein Statement Of Intent (Absichtserklärung) der DQHA Tage später vorgelegt. Auch hier bedarf es der Modifikation die durch Vermittlung von Johannes Orgeldinger unter Termindruck erreicht werden sollte.

Die DQHA wollte unter anderem erreichen, dass folgender Passus gestrichen wird:

WHEREAS, DQHA, will be out of compliance with EU law if they continue to operate as a mother studbook for the American Quarter Horse

Die DQHA hat sich immer konform des EU Gesetzes verhalten. Dies hat auch das LFL bestätigt!

Die DQHA strebt eine faire Zusammenarbeit mit der AQHA mit dem Ziel, bestmöglichen Service für die Mitglieder und Züchter erreichen, an.

Die AQHA hat diesen Passus nicht herausgestrichen, sondern die Bestätigung dieser Aussage von der Europäischen Kommission (Dr. Füssel) unterstrichen.

Diese zweifelhafte mündliche Aussage wurde aufgrund des noch ausstehenden Protokolls nie schriftlich bestätigt.

30.01.2020

Im Rahmen des AQHA Summits in Rom suchen Vertreter des DQHA Vorstandes das direkte Gespräch mit AQHA Präsident Stan Weaver, um noch vorhandene Missverständnisse zu klären.

Nach ausgiebigen Gesprächen und Diskussionen, über Pro und Kontra einer Unterzeichnung der Absichtserklärung innerhalb des DQHA Vorstandes, wurde mehrheitlich für die Unterzeichnung dieser gestimmt.

Folgende Punkte sind von der AQHA vorgegeben:

Am 14.02.2020

Deadline zur Unterzeichnung eines neuen Data share agreements welches heute 7.2.2020 zugesendet worden ist.

Nächste vorgegebene AQHA deadline an die DQHA:

Zum 30.05.2020

Eingangsbestätigung bei dem LFL der Absichtserklärung ein Filialzuchtbuch zu eröffnen und sich vom Anspruch des Ursprungszuchtbuches zu distanzieren.

Bis zu Erfüllung aller AQHA Forderungen wird die AQHA keinerlei Daten (Zuchtdaten und Turnierauswertungen) und vertraglich zugesicherte finanzielle Zuwendungen übermitteln bzw. überweisen.

Das Präsidium der DQHA regt hiermit die Diskussion über den weiteren Weg des Zuchtverbandes an.


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