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DNA Marker als Kernpunkt des Data Share Agreements (Deutsch/Englisch)

21.02.2020 21:15

Vor einigen Tagen berichteten wir bereits über das Data Share Agreement, welches die AQHA der DQHA im Zuge der vorausgegangenen Spannungen vorgelegt hatte (mehr dazu hier). Der heutige Beitrag beschäftigt sich nun detaillierter mit den Daten, die mitunter im Mittelpunkt dieses Data Share Agreements stehen.

Um welche Daten geht es eigentlich?

Es geht vor allem um zuchtrelevante Daten, insbesondere die DNA Marker. Diese werden zwingend benötigt, um Pferde eindeutig identifizieren zu können, lassen eine sichere Abstammungsüberprüfung zu und sind Teil der vorgegebenen Dokumentation von Zuchtmaterial (Embryos, Samen).

Auf welcher Grundlage werden diese DNA Marker erhoben?

EU Verordnung 2016/1012 Artikel 22 Absatz 1

Artikel 22

Methoden zur Überprüfung der Identität

(1) Werden reinrassige Zuchtrinder, -schafe, -ziegen und -equiden für die Entnahme von Samen für die künstliche Besamung verwendet, so verlangen die Zuchtverbände, dass diese reinrassigen Zuchttiere durch Bestimmung ihrer Blutgruppe oder eine andere, mindestens genauso verlässliche Methode wie zum Beispiel die DNA-Analyse identifiziert werden.

Weiterführende Informationen finden Sie auch bei:

https://www.biofocus.de/tier-genetik/pferd/abstammungsnachweis

Wie werden diese DNA Marker festgestellt?

Jeder Pferdeeigentümer schickt dazu einige Mähnenhaare oder Blut an das anerkannte Labor, die nach ISAG Standardnorm verfahren. Die AQHA erkennt bisher nur das Labor der Universität Kalifornien an. Trotz mehrfacher Anträge hat es die AQHA bisher abgelehnt, zusätzlich europäische Labore anzuerkennen.

Andere Verbände (APHA, ApHC) haben zusätzliche Labore in Europa (wie z.B. Laboklin) anerkannt, was den Datenaustausch wesentlich verbilligt und vereinfacht.

Wie hat die DQHA die DNA Marker erhalten?

Bis Mitte 2019 wurden offizielle Anfragen zum Datenaustausch inklusive DNA Informationen von der AQHA positiv beantwortet.

Weshalb wirft die AQHA dann der DQHA Datendiebstahl vor?

Nach einer Überspielung von fast 450 Datensätzen, die uns die AQHA auf Anfrage gesendet hatte, wurde uns anschließend Datendiebstahl vorgeworfen.

Benötigen andere Verbände auch diese DNA Marker?

Ja, alle Pferdezuchtverbände nutzen die DNA Marker zur Identifikation und Abstammungskontrolle, auch die Westernpferderasseverbände der Paint Horse Club Germany e.V.oder der Appaloosa Horse Club Germany e.V..

Die AQHA verweigert die Herausgabe der Testergebnisse – darf sie das?

Wie schon oben beschrieben, sind die Eigentümer eines American Quarter Horse verpflichtet, zur Eintragung ihres Pferdes bei der AQHA eine DNA-Analyse bei der UC Davis in den USA durchführen zu lassen. Laut dem von der AQHA angestrebten Data Share Agreement mit der DQHA besitzt anschließend nur die AQHA die Rechte an dem Ergebnis. Das bedeutet, dass der Pferdeeigentümer, der die Analyse von seinem Pferd beauftragt und bezahlt hat, keinerlei Rechte an dem Ergebnis haben soll. Das ist nach unserem Verständnis so nicht tragbar. Der Eigentümer hat nach Ansicht der DQHA erst einmal das Recht an den Daten und kann selber entscheiden, wem er sie zur Verfügung stellt.

Zusätzlich hat sich die AQHA mit der Aufnahme in die „EU Zootechnical 3rd country list“ dazu verpflichtet, die Daten besonders bei Pferden-und Samen-Exporten in die EU die genetischen Marker in den Zootechnical Certificates anzugeben.

Ist die Unterzeichnung eines Data Share Agreements absehbar?

Grundsätzlich sind AQHA und DQHA zur Unterzeichnung eines Data Share Agreements bereit.

Die AQHA hat der DQHA zur Sicherung der Daten bereits im August 2019 ein Data Share Agreement vorgelegt. Die Vorlage dieses Data Share Agreements verletzte in einigen Punkten die deutsche und europäische Rechtsauffassung  und –vorgaben, weshalb die DQHA die Unterschrift erstmals verweigerte.

Eine Forderung, die Vertragsvorlage zu modifizieren, wurde von der AQHA abgelehnt. Ein von der DQHA eingebrachter Gegenvorschlag wurde nicht akzeptiert. Um die Chance auf eine baldige Einigung zu erhöhen, hat die DQHA eine Trennung der Themenbereiche „Ursprungszuchtbuch“ und „Data Share Agreement“ vorgeschlagen. Dies lehnte die AQHA ebenfalls ab.  Über die weitere Vorgehensweise wird die Mitgliederversammlung am 7. März 2020 mitentscheiden.

 

 

DNA Marker as main issue of the Data Share Agreement

A few days ago we reported about the Data Share Agreement, which AQHA presented to the DQHA in course of the previous conflict (more information here). Todays article gives more detailed information of those data, that are focus of the Data Share Agreement.

What data are we actually talking about?

First of all, we are speaking about data relevant for breeding, especially DNA marker. These are inevitable in order to distinctively idetify horses, to safeguard parentage verification and they are part of the required documentation of breeding material (embryos, semen).

What is the basic for the collection of DNA marker?

EU Regulation 2016/1012 Article 22 Paragraph 1

Article 22

Methods for identity verification

(1) Where purebred breeding animals of the bovine, ovine, caprine and equine species are used for the collection of semen for artificial insemination, breed Associations shall require that those purebred breeding animals are identified by analysis of their blood group or by any other appropriate method providing at least the same degree of certainty such as DNA analysis.

 

More information can be found here:

https://www.biofocus.de/tier-genetik/pferd/abstammungsnachweis

How are DNA marker determined?

Hair of the horse’s mane or blood are send by the horse owner to an approved laboratory, which works conform to ISAG standards. Up to now,  AQHA only accepts the Laboratory of the University of California. Despite numerous petitions, AQHA declines to additionally approve European Laboratories.

Other associations (APHA, ApHC) have additionally approved European laboratories (e.g. Laboklin), easing the data transfer and reducing costs tremendously.

How were DNA marker transferred to DQHA?

Until the middle of 2019 official requests for data transfer inclusive information on DNA were positively answered by AQHA.

Why does the AQHA accuse DQHA of data theft?

After the transfer of about 450 data sets from AQHA, that were officially inquired, the AQHA accused DQHA of data theft.

Do other organizations also require these DNA marker?

Yes, all horse breeding associations use DNA marker for distinct identification and parentage verification – including western breed associations as Paint Horse Club Germany e.V. (PHCG) or Appaloosa Horse Club Germany e.V. (ApHCG).

AQHA refuses to issue the test results – is that tolerable?

As described above, in order to get their American Quarter Horse registered with AQHA, owners are obligated to have their horse’s DNA analyzed with the laboratory of the UC Davies, USA. In it‘s aspired Data Share Agreement with DQHA, the AQHA specified, that only AQHA would hold rights for the DNA testing results. This means: a horse owner, who has ordered and paid for the DNA analysis of his/her horse has no right to receive/hold those results.

From our point of view this is unacceptable. The owner has, in DQHA understanding, at first the right to receive/hold the results and can then decide in person, who is provided with the data.

Additionally , AQHA has commited itself – by joining the „EU Zootechnical 3rd country list“ – to specify the DNA marker in „Zootechnical Certificates“. These certificates are mandatory when exporting horses or semen into the EU.

Is signing of a Data Share Agreement foreseeable in near future?

In order to safeguard data, the AQHA provided an Data Share Agreement to DQHA in August 2019. The DQHA refused, for the time being, to sign this Data Share Agreement as it violated in several points German as well as European legal conception and requirements.

DQHA claimed a modification of the Data Share Agreement. This was refused by AQHA. An alternative draft brought by DQHA was not accepted. In order to raise the chance of a quick conciliation, DQHA suggested to split the topics „Data Share Agreement“ and „stud book of origin“. This was rejected by AQHA as well. The further course of action will also be decided on at the DQHA member meeting on 7th March 2020 in Darmstadt, Germany.


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