Turnierticker
Wollbacher Ranch Horse Show
08.07.2018
97618 Wollbach

Sonstiges 12.07.18, 14:19 Uhr

Aktuell ist unser automatischer Versand von Dokumenten deaktiviert. Schauen Sie bitte im Kalender nach neuen Dokumenten.


Suchen Sie nach Züchtern, Ranches und Trainern.


Partner-Login
Mitglied werden

Mitgliedschaft

Werden Sie Mitglied bei der DQHA und genießen Sie exklusive Vorteile im DQHA Benefit Club.


Infos zur Mitgliedschaft...

Formularservice

Die DQHA hilft Ihnen bei allen Formalitäten rund ums American Quarter Horse weiter. Hier finden Sie alle Informationen und Formulare u.a. zu:


Alle Formulare anzeigen...

DQHA Hall of Fame 2008: Jae Bar Fox

01.02.2008 12:00

Neben einem Horseman, der zu den Größen zählte, als der AQHA Turniersport gerade erst in Deutschland Fuß fasste, wurde in diesem Jahr auch ein American Quarter Horse Hengst in die Ruhmeshalle der DQHA berufen, der sich in etwa zur gleichen Zeit wie Hermann Kind einen Namen gemacht hat. Er wird von nun an in einem Atemzug genannt werden mit Legenden wie Taps A Bar oder Doc Chex. Der Hengst, auf den diesmal die Wahl gefallen ist, hat Geschichte geschrieben und gehört zu den erfolgreichsten Show Pferden überhaupt, gleichzeitig handelte es sich um einen legendären Vererber. Die Wahl fiel diesmal auf Jae Bar Fox, eine wahre Berühmtheit unter den American Quarter Horses in Deutschland.

Jae Bar Fox war ein American Quarter Horse par excellence: außergewöhnlich muskulös, mit absolut korrektem Gebäude, wesens- und nervenstark – allerdings durchaus ein Pferd, das seinen eigenen Charakter hatte. „Sein Trainer musste schon ein Händchen haben“, verriet Laudator Ulli Vey, doch Jae Bar Fox war ungeheuer stark in der Arena. Wenn es darauf ankam, brachte er das Optimum an Leistung. Sicher hat das auch mit seiner Herkunft zu tun. Der 1980 in Nebraska geborene Fuchs stammte aus einer klassischen Foundationblutlinie. Sein Vater Doc’s Jack Sprat war ein Sohn von Doc Bar jenem Pferd der Superlative, das zu den einflussreichsten American Quarter Horses überhaupt gehört, seine Mutter war Two Eyed Red Lady, eine Tochter der Two Eyed Lady. Sein enormes Talent entfaltete Jae Bar Fox in den 80er Jahren. Gleich nach seiner Ankunft in Deutschland – er wurde von Johannes Orgeldinger importiert – ging er in die Vollen. Unter Michael Marquardt, der gemeinsam mit Johannes Orgeldinger die JOMM Ranches in Großwallstadt begründete (JO steht bekanntermaßen für Johannes Orgeldinger und MM für Michael Marquardt) wurde Jae Bar Fox zu einer konstanten Größe im Westernreitsport.

Um es kurz zu machen, ließe sich die Erfolgsgeschichte von Jae Bar Fox mit einem einzigen Satz zusammenfassen: Kurz gesagt, er hat alles gewonnen hat, was es zu gewinnen gab. Die Auflistung seiner Siege und Titel in diversen Disziplinen des Westernreitsportes sowie die Show Records seiner Nachkommen füllen viele Seiten.

Jae Bar Fox war 1985 Deutscher Meister Superhorse und erreichte im gleichen Jahr auch sein Open Performance Register of Merit, zwei Jahre später wurde er Int. Deutscher Meister QH Senior Reining. 1988 feierte er den Vize-Europameistertitel Super Horse, 1989 gewann er die QH DM in Senior Reining und Senior Western Riding sowie den Titel Int. QH Meister in Senior Western Riding. 1990 setzte sich die Serie der Erfolge fort: Jae Bar Vox wurde Vize-Europameister in Senior Reining und qualifizierte sich für die AQHA World Championship Show in Senior Reining und Senior Western Riding, im gleichen Jahr wurde der Hengst High Point Horse DQHA Western Riding Open. Und die Serie riss auch 1991 nicht ab, eine Silbermedaille auf der Europameisterschaft in Senior Reining, die Qualifizierung für die AQHA World Championship Show in Senior Reining und der Titel Europa-/Deutscher Meister in Senior Western Riding umfasst die Bilanz für dieses Jahr. Ein besonderes Glanzlicht war auch der Mannschaftsvizeweltmeister im Westernreiten 1992. Und selbst im hohen Alter war Jae Bar Fox noch als erfolgreicher Allrounder in der Arena zu sehen. Im August 2000 startete Jae Bar Fox als 20-Jähriger in seiner letzten AQHA Show und wurde in diesem Jahr noch High Point Horse Western Riding.

Nach dem Ende seiner Show-Karriere bis kurz vor seinem Tod – Jae Bar Fox ist vor einem Jahr im beachtlichen Alter von 27 Jahren verstorben – war Jae Bar Fox als Zuchthengst im Einsatz, der seine Ausdrucksstärke und Athletik weiter gab. Er hat eine Marke gesetzt in der deutschen Zucht. Bis zu seinem Tod hat er 92 Fohlen gezeugt, von denen über 30 selbst in den Show Arenen präsent sind, das Jüngste wird 2008 vier Jahre alt. Die Ehren-Plakette für Jae Bar Fox wurde stellvertretend für seinen letzten Besitzer Michael Marquardt an Johannes Orgeldinger übergeben. Der sagte dazu nur so viel: „Michael Marquardt und Jae Bar Fox beide waren sehr speziell.“


< Zurück zur Übersicht
HorSeven
Höveler
Quarter Horse Journal
AQHA
GroundMaster
TVE Landmaschinen
CG Ranch Equipment
Porsche Zentrum Limburg
Skoda Auto Deutschland