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DQHA Hall of Fame 2010: Der Gründungsvorstand

01.02.2010 12:00

Die DQHA nutzte den Ball zur Feier ihres 35. Geburtstags als Anlass, um die Erinnerung an ihre Gründer lebendig zu halten. Der erste Vorstand der DQHA-Geschichte hielt Einzug die Hall of Fame der Deutschen Quarter Horse Association.

Sieben Männer wurden bei der ersten Generalversammlung in der Geschichte der DQHA – am 22. November 1975 in Erftstadt – von den 36 anwesenden Quarter-Horse-Enthusiasten zum ersten Vorstand gewählt: Kurt Lissner, Günther Schleiermacher, Otto Nockemann, Jürgen Schmid, Siegfried Elandt, Jean-Claude Dysli und Horst Geier sollten die Geschicke der DQHA in ihren Anfangstagen bestimmen.

Alle vier der neuen Hall-Of-Famer, die heute noch leben, kamen persönlich zum Ball in Bremen, um ihre Aufnahme in die Ruhmeshalle der DQHA zu feiern. Hans-Jürgen Förster begrüßte  Kurt Lissner, den ersten Präsidenten der DQHA, der sich bei der besagten Versammlung in Erfstadt mit einem glühenden Appell dafür einsetzte, dass die DQHA "kein Cowboyclub" werden sollte. Desweiteren hieß er Sicco Elandt willkommen, der sich noch gut erinnert, wie kontrovers anfangs der Vereinsname diskutiert wurde. Kaum zu glauben, aber um ein Haar hätte das American Quarter Horse damals als „Viertelpferd“ in Deutschland Einzug gehalten.

Der Name Jean-Claude Dysli ist fast jedem Westernreiter ein Begriff, gehörte er doch zu den ersten, die in den 70ern die Equitana als Bühne nutzten, um einem großen Publikum das Westernreiten zu präsentieren. Er war von seiner Sache überzeugt und konnte andere davon überzeugen. Jean-Claude Dysli war eigens aus Spanien angereist, um zur Geburtstagsparty der DQHA zu kommen. Horst Geier - der Mr. Americana - zählte gleichfalls zu den Pionieren, die bereits Mitte der 70er hierzulande Westernreitsportgeschichte schrieben. 

Natürlich möchte die DQHA auch diejenigen Gründungsvorstände in Ehren halten, die bedauerlicherweise bereits verstorben sind. Stellvertretend für den ersten Vize-Präsidenten der DQHA, Günther Schleiermacher, kamen seine Tochter Nathalie und sein Sohn Thomas nach Bremen. Die Auszeichnung für Otto Nockemann, der der erste Geschäftsführer der DQHA war, nahm sein Sohn Bernd entgegen.

Der Grundstein für die DQHA-Gründung wurde bereits am 16. September 1975 gelegt. AQHA-Präsident Tom Finley, Ronny Blackwell und Fred Lege vom Foreign Agricultural Service der USA hatten ins Mainzer Hilton Hotel eingeladen, um für die Quarter-Horse-Vereinigung in Deutschland zu werben. Unter den Gästen fanden sich die heutigen Hall-Of-Famer Horst Geier, Kurt Lissner, Günther Schleiermacher und Jean Claude Dysli.

Die US-Delegation hat den deutschen Quarter-Horse-Pionieren nach Besuchen bei Züchtern wie Kurt Lissner und Horst Geier außerordentliches Interesse und große Begeisterung für das American Quarter Horse bescheinigt. Schon damals gab es mehr registrierte Quarter in Deutschland als in jedem anderen Land Europas. So ist es bis heute geblieben. Aus rund 100 Pferden im Jahr 1975 sind bis zum heutigen Tag mehr als 32.000 geworden, von gut einem Dutzend Mitgliedern ist die DQHA auf knapp 6000 gewachsen. Ein Grund stolz zu sein und diejenigen zu feiern, die den Stein vor 35 Jahren ins Rollen gebracht haben.


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