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DQHA Horsemanship Camp auf Gut Darß in Born 2018

14.08.2018 09:58

Fotos: Franzi Kühnlein

Fotos: Sandra Plewka

Vom 16. - 20. Juli fand das DQHA Horsemanship Camp auf Gut Darß in Born statt. Viele Teilnehmer der vergangenen Jahre aber auch Neulinge freuten sich schon riesig auf das anstehende Camp und sahen dem Ende der Wartezeit entgegen.

Franzi Kühnlein nahm früher selbst an einigen DQHA Horsemanship Camps im heimischen Stall auf Gut Borken teil und war nun nach drei Jahren Pausen wieder mit von der Partie: „Endlich ging es für mich und meinen 19-jährigen Wallach Jako zum Camp auf Gut Darß, um seit langem mal wieder Camp-Luft zu schnuppern. Schon Wochen bevor es losgehen sollte, war ich voller Vorfreude: Wie würde es wohl sein, endlich wieder vom Camp-Fieber gepackt zu werden? Wen von den ‚alten Hasen‘ werde ich wieder treffen? Welche Instruktoren kommen nach Deutschland? Die Teilnahme an einem DQHA Horsemanship Camp war bis vor drei Jahren immer eines meiner persönlichen Höhepunkte im Jahr und ich konnte es kaum abwarten, wieder einmal dabei zu sein.“

Am Anreisetag war die Wiedersehensfreude groß, denn viele Freunde aus den letzten Jahren trafen sich endlich wieder und auch die „Neuen“ wurden herzlich begrüßt und direkt in die Gruppe aufgenommen. Es herrschte eine gemütliche Atmosphäre beim gemeinsamen Abendessen und beim „Einzug“ der Pferde in die neue Bleibe für die nächsten Tage. Einige Teilnehmer machten ihre Pferde schon mit dem Gelände vertraut und zeigten ihnen den Reitplatz.

Endlich reisten auch die Instruktoren des Camps - Dr. Joe B. Armstrong und sein Trainerteam mit Ashton und Sidney Dunkel - an. Seit 1999 betreut Armstrong die DQHA Horsemanship Camps. Daher waren ihm natürlich einige Gesichter bekannt und er begrüßte jeden einzelnen Wiederholungstäter mit Namen und stellte anschließend seine zwei Co-Trainerinnen vor.  Unterstützt wurden die drei US amerikanischen Trainer von mehreren Instruktoren aus Deutschland. Von dieser geballten Kompetenz konnte jeder Teilnehmer profitieren und seine Horsemanship Skills verbessern.

Die Gruppe lies den ersten Abend gemütlich mit Gitarren, Gesang, langen Gesprächen, viel Spaß und ein wenig Aufregung auf die nächsten Tage ausklingen. Das sonnige Wetter sorgte auch für sonnige Gemüter und so war die Stimmung auf dem Camp direkt ausgelassen und fröhlich.

Der nächste Tag begann sehr früh – Pferde versorgen, frühstücken und ab auf den Reitplatz. Aufgrund der langen Lagerfeuerabende, die immer nach dem Reiten auf der Tagesordnung standen, führte dieser Zeitplan bei manchen Teilnehmern zu etwas Schlafmangel im Laufe der Woche, doch jeder wollte diese besondere Zeit bis zur letzten Minute ausnutzen.

Die Aufregung der Teilnehmer stieg rasch an, denn jeder sollte zu Anfang eine Pattern vorreiten und danach erfolgte dann die Gruppeneinteilung. In jeder Gruppe kam wieder eine angenehme familiäre Atmosphäre und Teamgeist auf, wie beispielsweise beim Jubel, wenn der fliegende Galoppwechsel endlich geklappt hatte. Zudem halfen und unterstützten sich die Teilnehmer während des Camps gegenseitig und jeder konnte auf den anderen zählen.

So flogen die Tage nur so dahin – und diese waren immer ziemlich vollgepackt: Pferde versorgen, frühstücken, reiten, Workshop, Mittagessen, Workshop, reiten, Rinderschubsen, Abendessen und Lagerfeuer. Die Schwerpunkte der Woche lagen auf den fliegenden Galoppwechseln und sanften Übergängen in den Gangarten. Wertvolle Übungen waren dabei beispielsweise ohne Steigbügel im Leichttraben zu reiten und während des Reitens nur geradeaus anstatt auf sein Pferd zu schauen. Bei einigen Teilnehmern kam im Laufe der Woche dann doch der Muskelkater auf, aber selbstverständlich wurde weiter geritten, um die kostbare Zeit mit den kompetenten Instruktoren auszunutzen.

Wie jedes Jahr waren alle Teilnehmer traurig, als der letzte Tag anbrach und alle fragten sich, wo die Zeit geblieben war. Da musste so mancher Teilnehmer doch die eine oder andere Träne verdrücken. Zum Schluss spürten alle noch ein wenig Adrenalin, denn jeder sollte das Gelernte in einer Abschlusspattern präsentieren.

Daraufhin hieß es Abschiednehmen oder einfach noch ein wenig länger sitzen bleiben und in den Erlebnissen der Woche schwelgen. Teilnehmerin Katharina Manzke fasst ihre Erlebnisse wie folgt zusammen: „Was haben wir alle geschwitzt – die Sonne und die Rinder forderten uns dieses Jahr ganz besonders. Was haben wir alle gesungen – ‚I saw the light‘ haben alle bis heute noch im Ohr und natürlich den Klassiker ‚Camp auf `m Darß‘. Was haben wir alle gelernt – fliegende Galoppwechsel und Speed Control mit motivierten Pferden, die so toll mitgemacht haben. Was nehmen wir alle mit – Erinnerungen an eine wunderschöne Zeit in einer großen Horsemanship-Familie und unglaublich leistungsbereiten sowie willigen Pferden, einen tollen Teamgeist und viel neues Wissen von den fantastischen Trainern und Pferdemenschen.“

Auch Siv Peltzer erzählt begeistert von ihren Erfahrungen auf Gut Darß: „Toll zu beobachten war, wie breit das Spektrum auf dem Camp zum wiederholten Male gefächert war - so konnte das Camp auf Gut Darß eine große Vielfalt an Rasse und Reitweise aufweisen. Es wurden viele Stunden im Sattel verbracht und trainiert. Zwischen den Reiteinheiten wurden vielfältige Workshops angeboten mit Videoanalysen, der Präsentation der Ranch Horse Versatility und dem Flechten von Hobbles. Ein weiteres Highlight ist jedes Jahr natürlich auch die Arbeit mit den Rindern.“

Zum Schluss möchte Franzi Kühnlein noch ein besonderes Dankeschön aussprechen: „Eines meiner persönlichen Highlights bei diesem Camp war die Tatsache, dass Kathrin Dreyer-Süchting dieses Jahr das letzte Mal die Mutter der ganzen Organisation war und das Zepter nun an Familie Middelberg weitergegeben hat. An dieser Stelle noch einmal tausend Dank an Kathrin Dreyer-Süchting für all die Jahre der perfekten Organisation und das ständig offene Ohr. Ich bin mir sicher, Familie Middelberg wird die Organisation in Zukunft sehr gut meistern!“

Die Woche beim DQHA Horsemanship Camp war für die Teilnehmer voller Erlebnisse, Erinnerungen und Emotionen – bestimmt sind die meisten auch im nächsten Jahr wieder mit dabei.

Die DQHA Horsemanship Camps feiern dieses Jahr ihr 20-jähriges Jubiläum. So erfuhren die Teilnehmer auf Gut Darß, wie die Camps damals nach Deutschland gekommen sind und welche Menschen den Grundstein für die beliebten Camps gelegt haben. Einer dieser besonderen Menschen in der Geschichte der Camps in Deutschland ist Dr. Joe B. Armstrong. Gerade für die langjährigen Horsemanship Camps Teilnehmer ist es immer wieder erstaunlich, dass er in seinem stolzen Alter alle Jahre wieder diese lange Reise auf sich nimmt, um den Teilnehmern in Deutschland sein Horsemanship-Wissen näher zu bringen.

Wir bedanken uns ganz herzlich bei Dr. Joe B. Armstrong, seinem Team und den Organisatoren in Deutschland und wünschen für die Zukunft weiterhin tolle DQHA Horsemanship Camps mit einmaligen Erlebnissen und Erfahrungen.

 

Text: Katharina Manzke, Franzi Kühnlein, Siv Peltzer


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