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Midsummer Classic
21.06.2019 - 23.06.2019
36304 Alsfeld

Sonstiges 24.06.19, 22:40 Uhr
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29. CL RIDE OF AMERICA 4-fach AQHA Show
16.07.2019 - 21.07.2019
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29.06.2019 - 30.06.2019
51789 Lindlar

Zeitplan 21.06.19, 10:31 Uhr

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Großes Interesse an der SBRC-Sitzung auf der AQHA Convention 2019

13.03.2019 11:03

Quo vadis, American Quarter Horse-Zucht?, Foto: Babsi Lohf

In den Tagen der AQHA Convention 2019 in Fort Worth, Texas diskutierten die Convention-Teilnehmer über Sport und Zucht. Für die DQHA war Zuchtobmann Markus Rensing vor Ort.

Die Sitzungen der einzelnen Committees auf der Convention finden im Allgemeinen als sogenannte „Open Session“ und „Close Sessions“ statt. Die „Open Sessions“ sind  auch für Nicht-Committee-Mitglieder offen, die sich dann zu den einzelnen Antragspunkten äußern dürfen, während die „Closed Sessions“ unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfinden.

An das Studbook and Registration Committee wurden in diesem Jahr insgesamt nur relativ wenige Anträge gestellt. Diese bezogen sich jedoch auf die zeitaktuellen und diskutierten Schwerpunkte Gesundheit und den zukünftigen Umgang mit Gen-Defekten. Das Interesse an der Sitzung des Studbook and Registration Committee war dementsprechend unter den Convention-Teilnehmern groß. Das war sicherlich den Themen geschuldet.

Diskussion um Umgang mit Gen-Defekten

Die dazu konkret gestellten Anträge wie die Verweigerung der Registrierung von Doppel-Genträgern signifikanter American Quarter Horse-typischer Gendefekte und die Erweiterung des standardisierten AQHA 5 Paneltests um einen 6. Panel namens IMM wurden abgelehnt. Allerdings nur, um diese Diskussionen zukünftig umfassender und komplexer anzugehen.

Die Diskussionsansätze dazu reichen von einer zahlenmäßigen Begrenzung des verpflichtenden Gesamtpanel-Tests, die nach der Relevanz, Verbreitung und Vererbung priorisiert werden, über umfassendere Informationen und Umgangsempfehlung bei Zucht-Programmen bis hin zum Anreiz freiwilliger erweiterter Tests. Diese könnten langfristig bei Fohlen negativ getesteter Eltern wegfallen. Die dadurch entstehenden besseren Marktchancen und Einsparungen könnten die Wirtschaftlichkeit von Zuchtbetrieben deutlich erhöhen.

Dazu soll eine Task-Force bis zur nächsten Convention 2020 Vorschläge an das SBRC erarbeiten.

Chippen auch in Amerika?

Sehr umfangreich wurde auch das von der AQHA geplante Chippen, besonders der Turnierpferde diskutiert. Ein endgültig zustimmender Entschluss dazu wurde ebenfalls noch nicht gefasst.

Das System soll bei der genaueren Identifizierung und Kontrolle der Pferde, insbesondere bei den großen Shows, helfen. Das wäre nicht nur bei der Datenbearbeitung beim Turnierablauf behilflich, sondern vor allem auch bei der Gesundheitskontrolle.

Elektronische Registrierung bald Standard?

Ähnlich wie bei den Vollblutverbänden könnte zukünftig nur noch auf ausdrücklichen Antrag ein Registration-Papier erstellt werden; eine elektronische Registrierung könnte die traditionellen Ausdrücke der AQHA CoRs bald flächendeckend ersetzen.

Appendix Registration bleibt unverändert

Auch in diesem Jahr wurde dem Antrag zu einem vereinfachten „Aufstieg“, wie z.B. durch eine Reduzierung der nötigen Qualifikationspunkte oder eine Veränderung des prozentualen Vollblutanteils, von der Appendix-Registry in die reguläre Number-Registry, nicht zugestimmt.

Altersregelung hat Bestand

Die „Alters-Regelung“, nach der registrierte American Quarter Horses ab dem Lebensalter von 25 Jahren „ihre Existenz“ nachweisen müssen, um weiterhin „regulär“ geführt werden zu können, wird nicht auf 30 Jahre angehoben.

Als Fazit der SBRC-Sitzung bleibt nach Ende der Convention zu sagen: Wichtige und zukunftsorientierte Themen wurden zwar nicht endgültig entschieden, aber auch nicht ignoriert. Mit einer umfassenden Erarbeitung einer künftigen Handhabung, bei der u.a. besonders der Anspruch an den Tierschutz und einer vertretbaren finanziellen Belastung der Züchter beachtet werden sollen, wird sich nun eine Task Force befassen. Auf deren Empfehlung und die Entscheidungen des SBRC in 2020 darf man schon jetzt gespannt sein.

Letzter Convention-Tag mit dem Wechsel der Präsidentschaft

Nachdem alle Committees am Sonntag ihre einzelnen Punkte zu Ende besprochen hatten, trafen am vierten Tag alle zur Hauptversammlung wieder zusammen.

Hier wurden alle Punkte aus den Committees von den jeweiligen Vorsitzenden mit der entsprechenden Empfehlung vorgetragen.

Nachdem alle Änderungsanträge aus allen Bereichen besprochen waren, ging es zum nächsten Punkt: der Wechsel des Präsidenten 2018-2019 Dr. Jim Heird auf den neuen Präsidenten 2019 -2020 Stan Weaver. Aus der Gruppe der neuen Kandidaten wurde Kenneth Banks ausgewählt. Sichtlich erfreut trat Banks bei der Bekanntgabe seines Namens den Weg zum Podium des neuen Executive Committees (EC) an. Das aktive EC besteht nun aus Präsident Stan Weaver, 1.Vizepräsident Butch Wise, 2.Vizepräsident Norman Luba, Dr. Scott Myers und Kenneth Banks.

Nach einer Mittagspause ging es dann in das Board of Directors Meeting, in dem die jeweiligen Anträge noch einmal zur Diskussion gegeben und von den Direktoren abgestimmt wurden.

Alle hieraus positiv verabschiedeten Anträge werden dann in der nächsten Sitzung des EC final besprochen und eine endgültige Entscheidung gefällt.

Damit war das Ende einer hochinteressanten AQHA Convention erreicht. 

 

Wer noch einmal den Anfang der Convention oder den Bericht des zweiten Tages nachlesen will, kann das hier und hier tun.

 

 


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