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Sinsheim Open
09.06.2023 - 11.06.2023
74889 Sinsheim

08.11.22, 09:13 Uhr
08.11.22, 09:13 Uhr
Regionen Futurity West
26.08.2022 - 28.08.2022
46514 Schermbeck

Ergebnisse 08.09.22, 12:57 Uhr
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DQHA Regionenfuturit Sachsen-Thüringen
01.09.2022 - 04.09.2022
08107 Cunersdorf

Ergebnisse 08.09.22, 11:04 Uhr
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„Just go for it“ – Die Horsemanship Clinic 2019 in Wollbach

01.08.2019 08:44

Die AQHA-DQHA Horsemanship Clinic 2019 in Wollbach

Auch für den kleinsten Nachwuchs ein echter Spaß!

Eric Hoffmann schwört alle auf den Tag ein.

Selbst ist die Frau: Maggie Blandford schwingt sich in den Sattel.

Die Brücke - ein beliebtes Element in den Trail-Übungen.

Die Instructors erklären die verschiedenen Wirkweisen der unterschiedlichen Gebisse und Zäumungen.

Pferd und Reiterin beweisen Geschicklichkeit auf der Brücke.

Zum zweiten Mal kam das Instructor-Team um Eric Hoffmann von der University Montana Western nach Deutschland. Nach der 1. Station auf der Five Star Ranch fand vom 27. bis 30. Juli die zweite AQHA-DQHA Horsemanship Clinic auf der Anlage von Michaela Kayser statt. Um sich ein Bild von der Atmosphäre zu machen, stattete ich im Namen der DQHA gemeinsam mit Praktikantin Julia Kautzmann der Clinic einen Besuch ab. Wir begleiteten Instructors und Clinic-TeilnehmerInnen einen Tag lang und konnten uns so selbst ein Bild von der Faszination Horsemanship machen.

Als wir kurz nach 8 die Anlage von Michaela Kayser betreten, sitzen alle noch zum Frühstück beisammen. Es herrscht lockere Stimmung, Müdigkeit ist nur den wenigsten nach den zurückliegenden Tagen anzumerken. Um 9 Uhr beginnt für Pferd und Reiter das Training. Auf dem Plan stehen Trail-Arbeit, die Mobilisierung der Vor-und Hinterhand und der Galopp. Bevor es jedoch an die Übungen geht, gibt Chef Instructor Eric Hoffmann in einer morgendlichen Ansprache in der bestens präparierten Reithalle allen ReiterInnen noch ein paar grundlegende Worte mit auf den Weg: „Egal, was um mich herum ist, egal, was um mich herum geschieht, solange ich dem Pferd vertraue und solange mein Pferd mir vertraut, ist alles in Ordnung. Nur mit gegenseitigem Vertrauen ist Leistungssteigerung möglich.“ Gegenseitiges Vertrauen als Basis der Pferd-Mensch-Beziehung – an diesen Grundgedanken werden die TeilnehmerInnen im Laufe des Tages immer wieder erinnert.

Um 9.30 Uhr teilt sich die Gruppe auf. Während die einen auf dem Reitplatz bei angenehmen Temperaturen an Vorder- und Hinterhand sowie Trailhindernissen arbeiten kann, bleiben die anderen in der Halle und üben das Mobilisieren der Vorder-und Hinterhand. Das kompetente Instructor-Team weiß, wie es jedem einzelnen helfen kann. Ganz individuell gehen Eric Hoffmann, Camas Neville und Maggie Blandford auf ihre Schützlinge ein. Beeindruckend ist es zu sehen, wie leicht sich die amerikanischen Instructors auf die fremden Pferde einstellen. Immer wieder steigen sie selbst in den Sattel, um zu zeigen, wo die Reise für Pferd und Reiter hingehen soll.

Erst um halb eins steigen die letzten aus dem Sattel: Mittagspause! Wir nutzen die Gelegenheit, um einige Clinic-TeilnehmerInnen zu den letzten Tagen zu befragen. Anna Ruhl erzählt uns bereitwillig von ihren Eindrücken: „Mir gefällt es sehr gut. Am schönsten finde ich bei all dem, wie Jac läuft. Wir trainieren sonst viel Zuhause und sind nicht so viel unterwegs. Dass er hier so entspannt ist, ist schön.“ Anna erzählt uns auch, dass sie bereits zum 2. Mal bei einer AQHA-DQHA Horsemanship Clinic dabei ist. Letztes Jahr war sie noch auf der Jomm Ranches, dieses Jahr nun in Wollbach. Ihr Eindruck von den Clinics: „Das Feeling ist sehr westernlike. Es sind so viele Menschen mit so vielen Pferden, alle sind unterschiedlich. So wie ihre Probleme, aber am Ende sind wir doch alle gleich. Ich habe hier gelernt, nicht schon vorher nachzudenken, was alles falsch laufen könnte, sondern erst zu korrigieren, wenn es auch wirklich schlecht läuft“.

Nach einem leckeren Mittagessen steht Theorie auf dem Plan: Die Gruppe trifft sich zur gemütlichen Runde im Stall, um dort über die unterschiedlichen Gebisse und Zäumungen zu sprechen. Eric, Camas und Maggie zeigen anhand der mitgebrachten Gebisse und Zäumungen, wie diese genau funktionieren und wann man sie verwendet – und wann nicht.

Nach leckerem Kaffee und Kuchen geht es wieder an die Praxis: Im Roundpen zeigt Camas Elemente der Bodenarbeit und beweist mit viel Einfühlungsvermögen, wie fein die Kommunikation zwischen Pferd und Mensch sein kann. Wir fühlen uns an das erinnert, was uns Teilnehmerin Janina Schiele beim Mittagessen gesagt hat: „Vertrauen ist so wichtig. Ich hab gelernt, dass man langsam machen muss, aber dann zum Erfolg kommt. Mein Pferd und ich müssen lernen, gemeinsam zu arbeiten. Erst, wenn ich so weit bin, muss auch er erst so weit sein. Gemeinsam!“

Auf dem Reitplatz üben Andere noch einmal Trailhindernisse wie die das Überqueren der Brücke, das Stangen-L oder Tonnenreiten. In der Halle können Reiter und Pferd in Einzel-Sessions gemeinsam mit Eric am Galopp arbeiten. Der fliegende Wechsel – und dessen Vorbereitung – stand bei vielen auf der Wunschliste. Erst gegen halb sieben steigt die Letzte aus dem Sattel. Müde, aber zufrieden heißt es für die Pferde: zurück in die Boxen. Für die Clinic-TeilnehmerInnen steht hingegen das gemeinsame Abendessen mit Steaks vom Grill an.

Für meine Begleiterin Julia und mich folgen jetzt noch die Interviews mit den amerikanischen Instructors, bevor wir nach einem spannenden und interessanten Tag die Anlage verlassen, um die Heimreise anzutreten.

Camas, Maggie und Eric beantworten gerne einige Fragen für uns, die wir Ihnen natürlich nicht vorenthalten wollen.

DQHA: Was würdest du Reitern sagen, die überlegen, auch einmal an so einer Horsemanship Clinic teilzunehmen?

Camas: „Hier lernt man immer neue Trainingsmethoden kennen. Das ist wichtig. Man lernt auch, die Bindung zum Pferd aufzubauen und diese zu verstärken. Man lernt mit dem Pferd zu arbeiten, statt gegen es zu arbeiten. Das ist es, was wir hier erreichen wollen mit den Leuten.“

Maggie: „Man kann immer dazulernen. Das ist ganz wichtig. Man lernt nie aus, man ist nie perfekt. Außerdem bewahrt man sich, ein „open mind“ für Dinge. Man muss offen sein für Neues.“

Eric: „Just go for it. Die Leute sehen andere Dinge und das ist gut. Etwas anderes zu sehen bedeutet, neues zu sehen. Viele fühlen sich damit unwohl, mit Neuem, aber genau das ist wichtig: Wer sich unwohl fühlt, lernt. Wenn du irgendwo bist, was dir fremd ist, versuchst du, es zu verstehen. Also mach es einfach!“

DQHA: Wie würdest du die Atmosphäre der Camps beschreiben? Was macht besonders Spaß?

Maggie: „Für mich ist es schön zu sehen, welche Fortschritte gemacht werden. Als Lehrende ist es wirklich toll, die Reiter zu pushen, etwas zu tun, von dem sie nicht denken, dass sie es können. Aber sie können es! Wenn ich sehe, wie die Reiter ihr Selbstvertrauen finden, dann gibt mir das ein gutes Gefühl.

Eric: „Für mich sind es die besonderen Momente, wenn ich sehe, wie meinen Schülern ein Licht aufgeht. Wenn sie nach diesen Tagen verstehen, was wichtig ist. Wenn sie offen werden für diese neuen Ideen und Möglichkeiten. Ganz besonders freut mich, Wiederholungstäter zu sehen. Es ist toll, die Leute nach einem Jahr wiederzusehen und zu merken: Ja, da wurden Fortschritte gemacht! Clinics wie diese helfen dabei, einen offen Geist zu haben, andere Philosophien kennenzulernen und auszuloten, ob das gut für einen selbst ist. Ich glaube, das, was man hier lernt, ist nicht fürs reiten wichtig. Das sind Dinge, die man für das gesamte Leben braucht. Es ist immer wichtig, offen zu sein und sich selbst zu hinterfragen.“

DQHA: Was ist für dich der schönste Teil am Instructor-Sein?

Camas: „Es macht viel Spaß, auch wenn es für mich immer erst etwas schwierig ist, weil ich eher schüchtern bin. Aber dank Maggie, mit der ich in Frankreich war, fällt mir das immer leichter. Es ist manchmal schwierig, zwischen Erwachsenen und Kindern hin und her zu wechseln. Sie lernen ganz anders. Man braucht verschiedene Ansätze und das fordert einen. Für mich ist es schön, wenn ich merke, dass sich alle verbessern, während wir hier sind. Das freut mich dann sehr. Das erinnert mich daran, wieso ich diesen Job mache. Ich liebe, was ich tue, und wenn ich das den Reitern vermitteln kann, ist das toll. Alles kommt zu seiner Zeit.“

Eric: „Für mein Team von der Uni ist es genial, hierher zu können. Neue Leute kennenzulernen, neue Philosophien, und gleichzeitig können sie lernen zu lehren. Das ist für Camas und Maggie natürlich ein Vorteil, der nur durch dieses Programm hier möglich ist. Ich bin selbst nicht oft außerhalb der Staaten. Für mich ist die Reise hier nach Deutschland aufregend und herausfordernd, aber mit vielen tollen Erinnerungen verbunden. Ich lerne hier auch noch dazu, in Europa ist eben manches noch anders als bei uns. Und dieser Austausch ist wunderbar! Man lernt, neue Dinge zu schätzen, und gleichzeitig merkt man auch, wie gut man es Zuhause hat. Beides ist eine echte Bereicherung für mich persönlich. Wenn das zukünftig weiterhin so klappen würde, wäre das für mein Team und mich großartig.“

Die DQHA dankt allen Beteiligten an den Horsemanship Clinics 2019. Danke an Michaela Kayser und ihren Mann, die Instructors wie TeilnehmerInnen gutversorgt und ihre Anlage zur Verfügung gestellt haben. Ohne euch wäre das nicht möglich gewesen! Ein großer Dank geht auch an Horseven für das Sponsoring der Polo-Shirts, Hemden und Blusen. Wir freuen uns, dass die Zusammenarbeit auch in diesem Jahr so erfolgreich gewesen ist.

Wie es auf der Five Star Ranch lief, können Sie übrigens hier nachlesen.

Text + Fotos: Ann-Kathrin Müller (DQHA)


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