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NEUER TERMIN! 30. RIDE OF AMERICA, 4 AQHA Shows
21.07.2020 - 26.07.2020
31638 Wenden

Ausschreibung 26.05.20, 20:58 Uhr
Nennformular 26.05.20, 20:58 Uhr
Spring Roundup Langenau
16.10.2020 - 18.10.2020
89129, Langenau

Ausschreibung 11.03.20, 19:37 Uhr
Nennformular 11.03.20, 19:37 Uhr
Zeitplan 11.03.20, 19:37 Uhr
NRW Regio Marl
29.02.2020 - 01.03.2020
45772 Marl

Ergebnisse 11.03.20, 11:42 Uhr

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Spannender 2. Tag auf der AQHA Convention in Fort Worth

10.03.2019 10:04

Start in den Tag mit der Generalversammlung, Foto: DQHA

Das Executive Committee, Foto: DQHA

Ein Kernaspekt des 2.Tages: Der Computer-Launch, Foto: DQHA

Auch der 2. Tag der AQHA Convention in Fort Worth/Texas hielt spannende und vor allem vielfältige Themen bereit. Der vollgepackte Zeitplan verdeutlicht den hohen Gesprächsbedarf in der American Quarter Horse-Szene. Konstruktive Diskussionen, aber auch Ehrungen standen deshalb auf dem Plan des 2. Tages.

Beim Membership General Meeting würdigten zunächst Dr. Jim Heird, AQHA President, und Craig Huffhines, AQHA Executive Vicepresident, die Mitglieder. Man zeigte sich nicht nur beeindruckt von den rund 1.000 Mitgliedern, die derzeit auf der AQHA Convention sind, sondern unternahm auch feierliche Ehrungen. So wurden u.a. langjährige Affiliates für ihre langjährige Mitgliedschaft geehrt, aber auch Gil Gayean als „Professionel Horseman of the year“ und Chele McGauly als „Professional Horsewoman of the year“. Steve Meadows wurde zum „2018 Most Valuable Professional“ ernannt.

Im Anschluss berichtete die AQHYA Präsidentin Olivia Tordoff über die Jugendarbeit der AQHA. Geplant ist für die Zukunft nicht nur weiterhin eine Zusammenarbeit mit den Jugendlichen im Land, sondern auch die Kontakte weltweit sollen ausgebaut werden. Nachdem Chief Foundation Officer Anna Morrison einen Bericht über die American Horse Foundation gehalten hatte, folgte schließlich der Geschäftsbericht von Aaron Boyos. Er legte dar, dass die AQHA das Jahr mit einem ausgeglichenen Haushalt beendet hat. Insgesamt wurden rund 60 Millionen Dollar investiert. Ein Fokus lag auf dem digitalen Bereich. Die Umstellung der Homepage auf ein neues Computersystem 4.0 macht für die AQHA eine effektive Arbeit möglich. Fast alles ist für den User bzw. die Mitglieder online abrufbar. Auch internationale User profitieren von dem Umbau: Sie können beispielsweise DNA Kits jetzt per Email versenden und ausdrucken. Boyos berichtete auch von einem möglichen Umzug der AQHA: Möglicherweise soll es von Amarillo nach Fort Worth gehen.

Zuletzt berichtet in der Generalversammlung AQHA President Dr. Jim Heird über sein arbeitsintensives Jahr.

Im Board of Directors Meeting sprach Dr. Tom Lenz über das Microchip-Pilotprojekt. Sind Mikrochips in Deutschland bereits Standard in der Pferdewelt, hat die USA in der Hinsicht noch keine feste Regelung. Teil eines Microchip-Pilotprojekts soll deshalb jetzt eine standardisierte, 15-stellige Nummer sein. Die Chipnummer könnte zukünftig auf das AQHA Papier integriert werden und sollen über Bluetooth mit einer dazugehörigen Datenbank verbunden sein. Das soll dabei helfen, zukünftig Nennungen für AQHA Shows in die AQHA Datenbank zu übertragen. Zusätzlich könnten die Chips dabei helfen, im Fall von Naturkatastrophen, freilaufende Pferde zu identifizieren und dementsprechend an ihre Besitzer zurückzubringen. Ein möglicher Temperaturchip ist ebenfalls im Gespräch, der die Temperatur der Tiere misst, sodass man aufkommende Krankheiten frühzeitig – gerade bei Shows – erkennen kann.

Um 14 Uhr war es dann für die drei deutschen Vertreter soweit, in ihre jeweiligen Committees zu gehen.

Im Show Committee vertrat Showobfrau Michaela Kayser die DQHA. Zu Beginn des Show Committee begrüßte Chair Tom McBeath alle Anwesenden und erläuterte die Rahmenbedingungen der Diskussion im Committee. Nach wie vor besteht das Show Committe aus sieben Untercommittees, in die die Direktoren aufgeteilt sind:

·        General Subcommittee

·        Show Format & Procedures Subcommittee

·        Western & Timed Events Subcommittee

·        English & Dressage Subcommittee

·        World Show Subcommittee

·        Awards Recognition & Marketing Subcommittee

·        Halter Subcommittee

Um allen Anwesenden jedoch die Chance zu geben, sich zu allen Diskussionsthemen zu äußern, stellte Mc Beath erst alle an das Show Committee gestellte Anträge vor. Anschließend wurden die einzelnen Anträge in den jeweiligen Subcommittees diskutiert. Von Beginn an abzusehen war die umstrittene Diskussion um die erneut eingebrachte „Lip Chain Rule“. Sie wird die Mitglieder wohl auch in den kommenden Tagen noch beschäftigen.

Nach getaner Arbeit im eigenen Subcommittee konnte Michaela Kayser noch einen Abstecher in das internationale Committee machen. Dort vertrat International Director Eva Gebhard die DQHA.  Das internationale Committee stand unter der Leitung von Lori Buchholz. Zu Beginn der Committee-Sitzung informierte Dr. Anna Morrison über die Aktivitäten des letzten Jahres. Neben dem European Summit fand 2018 auch ein Latin America Summit statt. Für die Zukunft ist sogar geplant, auch in Australien und Kanada ein Summit abzuhalten, sodass jede Region abgedeckt ist. Außerdem wurde das neue Fortbildungssystem (Webinare) für Richter, Show Manager, Stewards der AQHA University vorgestellt. Ähnlich wie im „Board of Directors Meeting“ war jedoch ein Schwerpunkt von Morrisons Vortrag das neue Computersystem, was gerade die Arbeit für die internationalen Partner leichter gemacht hat. Vorteile, die sich durch das neue Computersystem ergeben, sind:

 

·        immer mehr Bereiche werden in verschiedene Sprachen übersetzt

·        im Member-Account kann jeder seine Daten sehen und korrigieren (Adresse, Email etc.)

·        die eingereichten Vorgänge, wie z.B. die Registrierung eines Pferdes, können eingesehen und der Status verfolgt werden.

·        neben Kreditkarte sollen weitere Zahlmöglichkeiten, wie z.B. PayPal angeboten werden

·        Innerhalb der nächsten sechs Monate soll das Member Dashboard online gehen, was die Möglichkeiten noch einmal deutlich erweitert. Jedes Mitglied kann dann über seine eigenen Pferde alle Infos wie Showrecords, eigene Nachzucht usw. einsehen, speichern und ausdrucken. Völlig neu auch die Option, das Certificate of Registration rein digital anzufordern. Der Vorteil ist eine deutlich schnellere Verfügbarkeit und die Möglichkeit, z.B. bei einem Verkauf den Transfer ebenfalls direkt online zu machen und das Papier nicht mehr per Post zu verschicken. Das geht natürlich nur, solange man rein die digitale Variante benutzt und kein Papier als Hardcopy geschickt haben möchte.

·        Die Möglichkeit, das DNA Kit per Email zu bestellen und dann auszudrucken gibt es jetzt schon

Im Anschluss erfolgte der Antrag auf Aufnahme von Spanien als Affiliate präsentiert. Professionell begründete Spanien dabei sein Bestreben, als AQHA Affiliate gelten zu wollen. Das internationale Committee verabschiedete den Antrag sehr zur Freude der spanischen Vertreter positiv. Allerdings muss der Antrag auch noch durch drei weitere Instanzen gehen, um endgültig angenommen zu werden: die Mitgliederversammlung, das Bord of Directors und das Executive Committee.

Um 17 Uhr folgte ein Meeting zum Youth World Cup 2020 (YWC 2020). Dem vorausgegangen war die Bekanntgabe der AQHA am 7. Februar 2019, dass sie nicht mehr die Organisation bzw. Verantwortung des Youth World Cups übernimmt. Um ein Ausfallen des YWC 2020 zu verhindern, bildete sich schnell eine Task Force aus Befürwortern. Letztlich fiel der DQHA Jugendobfrau Steffi Becker die Aufgabe zu, eine Möglichkeit zur Durchführung des YWC 2020 in Deutschland zu recherchieren. In Zusammenarbeit mit dem DQHA Vorstand und zahllosen Stunden der Recherche, des Telefonierens und Statistik-Auswertens konnte schließlich eine Lösung gefunden werden. So konnte Michaela Kayser im Rahmen des Meetings zum YWC den deutsch-europäischen Vorschlag für die Ausrichtung des YWC 2020 bekanntgeben. Diese Neuigkeit rief bei vielen Anwesenden Erleichterung hervor. Dawn Forrest, Sprecherin des YWC Meetings, sicherte im Zuge dessen mehrfach zu, dass der YWC 2020 trotz der Ausrichtung außerhalb Amerikas volle Unterstützung aus den Staaten erhalten wird. Probleme in der Organisation wurden ebenfalls thematisiert: So ist es für die Veranstaltungsorte (in den Niederlanden und in Deutschland) individuell z.B. schwierig, Pferde zu beschaffen oder aber die hohen Reisekosten um die Teams zu transportieren zu decken. Teilweise deshalb aufkommenden Zweifel aus europäischer Sicht konterte die engagierte Forrest mit ungebrochenem Enthusiasmus: „Wenn wir das zusammen anpacken, dann schaffen wir das auch!“. Die Motivation stimmt – und die DQHA bedankt sich in diesem Zusammenhang noch einmal bei Steffi Becker mit ihrem Jugendausschuss, dem DQHA Vorstand, der FEQHA und allen involvierten Ländern für die Unterstützung des Projekts Youth World Cup 2020!


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