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DQHA Regionenfuturity Mitte
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UKRAINE Spendenaktion - bemerkenswerter Einsatz von Tina & Georgia Wilk

30.03.2022 18:28
Von: sz

Foto: Fam. Wilk, privat / das Foto braucht keinen Kommentar!

Foto: Fam. Wilk, privat / Spenden

Über Facebook haben wir von der spontanen UKRAINE Spendenaktion von Tina & Georgia Wilk (DQHA-Mitglieder) erfahren.
Hier der erste Bericht. Ostern geht es für die Fam. Wilk in der Ukraine weiter.
Wir drücken die Daumen, dass alle heil wieder in Deutschland ankommen!

Unsere Ukraine Spendenaktion (von Tina Wilk)
Als der Krieg in der Ukraine los ging habe ich mir lange überlegt, wie ich helfen kann…. Nicht ganz so einfach, da ich nicht irgendwo Geld hin überweisen wollte.
Ich wollte aktiv etwas tun um zu helfen. Da ich seit fast 25 Jahren Australian
Shepherds unter dem Zwingernamen of the Mighty Crown züchte und mein Leben lang schon Pferde habe, liegen mir die 4-Beiner doch sehr am Herzen. Es brach mir das Herz die zurückgelassenen Hunde/Katzen/Pferde und Nutztiere zu sehen.
So war also schnell die Idee geboren, da anzusetzen und dort Hilfe zu leisten wo ein großes Netzwerk besteht. Ich dachte mir, ich sammle ein paar Futterspenden und fahre diese dann an eine Sammelstelle an die Ukrainische Grenze um vielleicht mit einem Tropfen auf den heißen Stein das ein oder andere hungrige Mäulchen zu stopfen. Ich habe dann meinem Mann und meinen Töchtern davon erzählt und sofort Zuspruch erhalten. Georgia war sofort mit an Bord und meinte: „klar Mama, das machen wir. Lass uns bisschen was sammeln und wir fahren gemeinsam dort hin“
Auch habe ich mit meinen Züchterfreunden in Österreich Fabian und Horst
Sollereder (BA’s Aussies) gesprochen und die fanden die Idee genial und waren
auch sofort mit dabei. Also gesagt getan, wir haben einen Futterspendenaufruf in den Sozialen Netzwerken bei Facebook und Instagram gestartet und was soll ich sagen…… wir wurden überrollt!!!!! Über mehrere Tage kamen gesonderte DHL Fahrzeuge, Hermes, ja sogar Speditionen um die Futterspenden zu liefern. Wir waren überwältigt und so manchmal auch ein bisschen überfordert von der Flut der Spenden ;-) Schnell war uns klar, dass wir diese Menge niemals in unseren Transit bekommen um da runter zu fahren. Also was machen? Gute Freunde und auch Einsteller von uns auf unserer Reitanlage, die Spedition Häberle, Aileen Häberle, waren sofort am Start und haben uns bei der Logistik unterstützt. Mittlerweile sind mehr als 10 Paletten Futter, Verbandsmaterial, Desinfektionsmittel, Schlafsäcke für die Helfer, ein beheiztes Zelt für die Helfer (das in null Komma nichts von Spendengeldern finanziert wurde) nach Medyka in Polen an die Tierauffangstation von Centaurus geliefert worden. Die Spedition Häberle ist uns finanziell mehr als entgegen gekommen und somit konnten wir, dank der finanziellen Unterstützung vieler, die Futter- und Sachspenden da hin schicken wo sie momentan mehr als gebraucht werden.
Wir selbst haben dann hier unseren Transit und in Österreich den Crafter geladen und sind dann am 05.03. morgens um 2:30 gestartet. In Mondsee (Österreich) haben wir uns dann mit Fabian uns seinem Bruder Josef getroffen um dann im Konvoi gemeinsam nach Medyka zu fahren. Es war schon ein bisschen Unwohlsein dabei da keiner von uns wusste, was uns dort erwarten würde.
Auf dem Weg nach Medyka sind uns die unzähligen privaten Fahrzeuge
aufgefallen, die vollgestopft mit Hilfsgütern waren und sich auf den Weg zu den
Grenzen gemacht haben. Viele viele leere Reisebusse, die unterwegs waren um
Flüchtlinge zu transportieren. Es war ein so schönes Gefühl so viel Solidarität zu
erleben.
Nach knapp 16 Stunden Fahrt kamen wir in Medyka an der Sammelstelle an. Es
war bereits dunkel und eiskalt. Als wir auf das Gelände fuhren (ein stillgelegter
Bauernhof) war außer ein paar Feuertonnen an denen sich die Helfer vor Ort
gewärmt haben nicht viel zu sehen. Kein Licht, kein Strom, kein Wasser…. Wir
haben dann die zuständige Person gesucht um unsere Spenden zu übergeben und wurden von Dagmara zu einer der Scheunen/Stallungen geleitet. Wir haben im Dunklen zu 4. angefangen unsere Transporter auszuladen. Nach ein paar Minuten waren unzählige Helfer da und haben uns unter die Arme gegriffen. Die Hilfsbereitschaft und Freundlichkeit der Menschen vor Ort, die seit Tagen kein Auge zugemacht haben und im Dauereinsatz waren, haben uns echt beeindruckt. In weniger als 1 Stunde waren 2 randvolle Transporter ausgeräumt! Die Helfer vor Ort waren zu diesem Zeitpunkt am Limit ihrer Kräfte. Dagmara ist dann nach dem Ausladen auch vor Erschöpfung zusammengebrochen, da sie seit Tagen kein Auge zugemacht hatte. Wir haben sie in ihr Auto gelegt und mit mitgebrachten Decken zugedeckt und ihr ans Herz gelegt ein paar Stunden zu schlafen. Nach ca 1 Stunde war sie dann schon wieder auf den Beinen und hat wieder mit angepackt…… Vor Ort haben wir dann noch unzähligen weiteren Menschen geholfen ihre Hilfsgüter auszuladen. Es war beeindruckend wie viele Menschen aus allen europäischen Ländern aufgebrochen sind um zu helfen und Sachspenden zu liefern die dringend
benötigt wurden. Gegen 24 Uhr kam dann Sascha Winkler mit einem Auto voll
Hunde (8) und 17 Katzen aus der Ukraine an. Die Tiere wurden vor Ort von einem Tierarzt untersucht und versorgt. Georgia ging diese Situation sehr nah. Die Tiere waren verängstigt und erschöpft von ihrer langen Reise. Jeder der dort Anwesenden hat sich rührend um die 4-Beiner gekümmert. Sie wurden gefüttert, haben Wasser bekommen und hatten die Möglichkeit sich zu lösen. Sie waren jetzt in Sicherheit….!!!
Centaurus, die ja eigentlich dafür bekannt sind Pferde zu retten, hat jetzt in
kürzester Zeit eine sehr große Auffangstation für Hunde und Katzen errichtet und sind super organisiert. Sascha Winkler macht sich täglich von Medyka auf den Weg in die Ukraine um Hunde und Katzen zu evakuieren. Er fährt bis Kiev…… und setzt täglich gemeinsam mit vielen weiteren Freiwilligen sein Leben aufs Spiel um diese armen Seelen zu retten.
Um 2 Uhr morgens haben wir uns dann auf die Rückreise gemacht und waren um 14 Uhr dann wieder zuhause. Völlig erschöpft, aber zufrieden, mit dem Gefühl vielleicht doch nicht nur ein Tropfen auf dem heißen Stein zu sein.

An Ostern werden wir wieder fahren um noch weitere Spenden zu bringen und auf dem Rückweg einige der armen Seelen mit an Bord haben, die dann hier in Deutschland auf ein besseres und sicheres Leben hoffen dürfen.


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