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Update: LfL und BMEL über Zootechnical Certificates

29.07.2020 11:33

Foto: Adrian Bozai; bearbeitet durch A.K. Müller (DQHA)

Vergangenen Donnerstag lud die Bayerische Landesanstalt für Landwirtschaft (LfL) Zuchtleiter, Mitarbeiter von Besamungsstationen und Verbandsmitglieder deutscher Zuchtverbände zur „Informationsveranstaltung zur neuen EU-Verordnung für Muster-Tierzuchtbescheinigungen, Zuchttiere und deren Zuchtmaterial“, die am 4. Juni in Kraft getreten ist. Britta Schielke, Zuchtleiterin der DQHA, und Markus Rensing, DQHA Zuchtobmann, waren vor Ort. Das LfL bestätigte in seinen Ausführungen nochmals das, was bereits vor einigen Tagen bekannt wurde: Zootechnical Certificates, die für Import-Pferde ausgestellt werden, oder Zuchtmaterial (d.h. Samen, Embryos) begleiten, müssen die DNA Marker der entsprechenden Pferde beinhalten.

Im Zuge der aufgekommenen Diskussion um die Zootechnical Certificates (wir berichteten) hatte DQHA Vize-Präsident Markus V. Pfeifer in Absprache mit der AQHA und Task Force eine Anfrage an das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) gesendet, um Antworten auf dringlichste Fragen zu erhalten. Hierbei stärkte das BMEL die Ansicht des LfL:

„In einer Tierzuchtbescheinigung sind diejenigen Merkmale und Eigenschaften anzugeben, die das Zuchtprogramm vorsieht. Dies gilt auch für Merkmale und Methoden zur Identifizierung und Abstammungsüberprüfung. Sieht bspw. ein Zuchtprogramm eine Identifizierung und Abstammungsüberprüfung über DNA-Marker vor, so sind diese in der Tierzuchtbescheinigung zwingend anzugeben. Dies gilt insbesondere für Tierzuchtbescheinigungen für Zuchtmaterial. Auch Tierzuchtbescheinigungen zur Einfuhr in die Union müssen diese vollständigen Angaben enthalten“. – so schrieb es Dr. Jan Hendrick Schneider in einem offiziellen Brief an das LfL, der der DQHA vorliegt.

Diese Aussage deckt sich mit dem, was das LfL bereits im Zuge der Überarbeitung des Zuchtprogrammes getroffen hat: „In der Tierzuchtbescheinigung für Samen von Hengsten müssen die DNA-Marker zwingend aufgeführt werden.“

Die Umsetzung der Vorgaben durch die EU Verordnung 2016/1012 ist innerhalb der EU Ländersache. Dies bestätigte u.a. auch Dr. Füssel. „Grundsätzlich sind für die Beantwortung dieser Fragen die zuständige Behörde und das Bundesministerium zuständig.“ , lässt der EU Vertreter in seiner Email an die DQHA wissen. Deshalb wurde auch das BMEL diesbezüglich angesprochen. In seinem Schreiben ergänzt Dr. Schneider: „Nach dem Deutschen Grundgesetz sind die jeweiligen Behörden der Länder verantwortlich für die Auslegung und Durchführung des Tierzuchtrechts. Dem Bund fällt hier eine lediglich koordinierende Rolle zu, um eine Gleichwertigkeit der Verhältnisse zwischen den einzelnen Bundesländern herzustellen.“


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