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NEUER TERMIN! 30. RIDE OF AMERICA, 4 AQHA Shows
21.07.2020 - 26.07.2020
31638 Wenden

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Nennformular 26.05.20, 20:58 Uhr
Spring Roundup Langenau
16.10.2020 - 18.10.2020
89129, Langenau

Ausschreibung 11.03.20, 19:37 Uhr
Nennformular 11.03.20, 19:37 Uhr
Zeitplan 11.03.20, 19:37 Uhr
NRW Regio Marl
29.02.2020 - 01.03.2020
45772 Marl

Ergebnisse 11.03.20, 11:42 Uhr

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Vor und nach „Brüssel“ – Bestandsaufnahme und Update

31.01.2020 15:03

In Europa muss jeder Zuchtverband seine Zulassung alle 10 Jahre neu beantragen. Die Einhaltung der gesetzlichen Vorgaben sollen so sicher gestellt werden. Durch zwischenzeitliche Kontrollen wird die Arbeit behördlich überwacht.

Seit 2013 konnte die DQHA durch eine aufwendige Umstrukturierung, vor allem aber durch die Einrichtung eines elektronischen Zuchtbuches und die Zusammenarbeit mit dem TG Verlag, ihre Aufgaben bezüglich der tierzuchtrechtlichen Vorgaben und EU-Konformität erfüllen und ihren Titel als „staatlich anerkannter Zuchtverband“ fortführen.

Weitere „Meilensteine“ waren die Anerkennung des Ursprungszuchtbuches für die Rasse „American Quarter Horses“ in Europa, weil in der Verordnung 92/953 die Ursprungszuchtregelung bestimmte, das nur Zuchtorganisationen mit Sitz in der EU Ursprungszuchtbücher führen dürfen. Die AQHA hat der Führung des Ursprungszuchtbuches durch die DQHA damals in einem Statement, unterschrieben von Trent Taylor – damaliger Treasurer & Executive Director of Operations – , anerkannt (siehe Anhang).

Mit dem Wechsel in der AQHA Führung wurde diese AQHA Anerkennung in Frage gestellt, die rechtskonforme Arbeit der DQHA zunehmend als Konkurrenz angesehen und der Datenaustausch stark eingeschränkt. Obwohl, und das sei an dieser Stelle noch einmal betont, die DQHA in den Grundsätzen festgelegt hatte, dass alle Pferde vor Erstellung eines Equidenpasses  AQHA-registriert sein mussten.

Eine wohl „versehentlich“ beantwortete DQHA Anfrage an die AQHA, die im Nachhinein als Datendiebstahl bezeichnet wurde, diente nicht zur Verbesserung des atmosphärischen Klimas zwischen Mutter- und Tochterverband. Letztendlich führte die Verstimmung zu einem Treffen bei der EU Kommission in Brüssel, bei dem sich Vertreter der AQHA und DQHA sowie ein Vermittler und jeweils ein Vertreter der aufsichtsführenden Behörde (bayerisches LfL) und des Bundesministeriums (BMEL) am 27. Januar 2020 trafen.

Wider erwarten brachte auch dieses Treffen nicht den erhofften Durchbruch, da der Vorsitzende der EU Kommission, Dr. Füssel zwar seine Sicht der Dinge darlegte, aber sich die Auslegung und praktische Anwendung der EU Verordnung von der Ansicht der deutschen Behörden unterscheidet.

Eine der Differenzen beruht auf dem Bestandsschutz älterer Verordnungen gegenüber der Neufassung 2016/12, die nach Auffassung des (dem kurz vor der Pensionierung stehendem) Dr. Füssel nicht existiert. Andererseits konnte auch auf keine Zusatzklausel in der EU Verordnung hingewiesen werden, die eine Aufhebung des Bestandsschutzes regeln würde. Es gab auch keine Aussage darüber, wie ein behördlicher Bescheid, gültig in der EU, kurzfristig aufgehoben werden könnte.

Vor dem Hintergrund der sehr komplexen Ausgangslage soll die DQHA nun eine Art „Vorvertrag“ (Letter Of Intend) unterzeichnen, der u.a. die rechtliche Situation nochmals prüfen lässt und die mündlichen Aussagen von Dr. Füssel auf deren EU-Konformität bestätigen sollen. „Ohne die Unterzeichnung dieses LOI wird die DQHA zum 1. Februar 2020 ihren AQHA Affiliate-Status verlieren“, so die AQHA.

Ob es nun im Rahmen des European Summit in Rom durch weitere Gespräche mit den deutschen DQHA Direktoren und Vertretern des Präsidiums und dem AQHA Präsidenten Stan Weaver eine immer noch angestrebte Einigung geben wird, bleibt abzuwarten.


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