DQHA Mitgliederentscheid: Jede Stimme zählt!
Bei der zurückliegenden DQHA Mitgliederversammlung am 8. März 2020 wurde vom DQHA Präsidium ein Meinungsbild der Mitglieder bezüglich der Diskussion um die Abgabe des Ursprungszuchtbuches an die AQHA eingeholt. Das Ursprungszuchtbuch ist einer der Diskussionspunkte, welche zu den Spannungen zwischen AQHA und DQHA geführt hat (lesen Sie dazu mehr hier). Das DQHA Präsidium will dem Willen der Mitglieder Folge leisten und eine rechtskonforme Abstimmung über das Ursprungszuchtbuch abhalten. Dies muss aufgrund der Corona-Krise jedoch in einer „Abstimmung in Textform“ erfolgen, da die Austragung der eigentlich angestrebten außerordentlichen Mitgliederversammlung derzeit nicht im Rahmen des Möglichen liegt. Das DQHA Präsidium möchte im Zuge der Abstimmung noch einmal über die Konsequenzen der Entscheidung aufklären. Hierfür haben Gesa Meier-Bidmon, Mitglied der auf der DQHA Mitgliederversammlung einberufenen AQHA/DQHA-Task Force, und das DQHA Präsidium einen Fragenkatalog erstellt, der an die Aufsichtsführende Behörde der DQHA, das LfL, geschickt wurde. Die Behörde gab ausführliche Antworten zu allen gestellten Fragen, die aus dem Anhang ersichtlich sind. Jedes DQHA Mitglied soll damit die Gelegenheit haben, seine Entscheidung auf Basis der dargelegten Sachlage treffen zu können. Zur Information ist im Anhang noch eine Gegenüberstellung von den Möglichkeiten, die an der Mitgliederversammlung am 07.03.2020 vogestellt worden sind. Von den drei Möglichkeiten wurden Version 2 und 3 zur dispossition von den Mitgliedern gestellt. An dieser Stelle bittet das DQHA Präsidium dringend darum: Jedes stimmberechtigte DQHA Mitglied ist angehalten, seine Stimme abzugeben. Das Ergebnis der Abstimmung zum Ursprungszuchtbuch kann nur dann rechtlich wirksam sein, wenn 50% aller Stimmberechtigten teilgenommen haben! Nur mit einer rechtlich gültigen Abstimmung kann das DQHA Präsidium die weiteren, nötigen Schritte einleiten. Der Stimmzettel für die Abstimmung erscheint in der Juni-Ausgabe des Quarter Horse Journals. Er kann außerdem auf der DQHA Website heruntergeladen werden (finden Sie im Anhang). Bitte schneiden Sie den Stimmzettel aus dem Quarter Horse Journal aus oder drucken Sie diesen an Ihrem PC aus – danach einfach per Mail, Fax oder Post zur Geschäftsstelle senden. Es gilt folgenden Antrag abzustimmen: Beantragung zur Führung eines Filialzuchtbuches für die Rasse American Quarter Horse ober Behalt des Ursprungszuchtbuches für die Rasse American Quarter Horse. -> Weitere Informationen zum Ablauf der Wahl finden Sie in unserem Infotext anbei! Hintergrund: Ursprungszuchtbuch und Filialzuchtbuch Das DQHA Präsidium beantwortet nachfolgend noch einmal die wichtigsten Fragen zum Thema Ursprungszuchtbuch und Filialzuchtbuch. -> Den Fragenkatalog mit Antworten des LfL zum Thema sind als PDF unten angehängt. Was ist das Ursprungszuchtbuch eigentlich? Es ist die europäische Anerkennung zur Führung einer Rasse in Europa. Der Ursprung der Rasse aus Amerika bleibt davon aber unberührt. Wie, die Rasse kommt doch aus Amerika? Ja das stimmt. Deshalb wird die Rasse auch mit ihrer Herkunft aus Amerika geführt. Es wurden, soweit aufgeführt, die angegebenen Rassestandards und Kriterien aus dem official handbook of rules and regulations der AQHA übernommen. Leider genügte das zur Anerkennung 2013 nicht. Es musste aus Gründen der Gesetzeskonformität ergänzt werden. Es fehlten wichtige Voraussetzungen zur Anerkennung eines Zuchtprogrammes wie z.B.  Rassebeschreibung, Transponderkennzeichnung, Vergabe der UELN und Unterteilung der Zuchtbücher. Außerdem fehlten klare Selektionskriterien. Weshalb führt die DQHA bis jetzt das UZB in Europa? Bis zum 31.10.2018 war es so, dass nur ein in der EU ansässiger Zuchtverband eine Rasse in der Europäischen Union führen konnte. Dies wollten natürlich auch andere Verbände gerne für das American Quarter Horse tun. Deshalb hat die DQHA als Tochterverband der AQHA dies mit Genehmigung der AQHA umgesetzt. Weitere UZB von Westernrassezuchten wurden durch andere Aufsichtsbehörden schon früher beantragt und genehmigt. Was hat sich verändert? Nach dem neuesten Stand der Dinge darf nun eine Rasse auch in einem Drittland geführt werden, ohne sich an den Europäischen Vorgaben zu orientieren. Somit kann die AQHA das UZB für Europa führen ohne ein aufwändiges Antragsverfahren zu durchlaufen. Welche Vorteile und Nachteile ergeben sich daraus, sollte die AQHA das UZB führen? Vorteile DQHA: Die DQHA erhält wieder die für die Erstellung von EU-konformen Equidenpässen nötigen Daten. Dies betrifft insbesondere die sogenannten DNA-Marker. Diese müssen der DQHA zwingend vorliegen; die Anerkennung von Testergebnissen europäischer Labore hat die AQHA bislang verweigert. Eine frühere Zusage zum benötigten Datenaustausch möchte die AQHA nur mit einem Data Share Agreement fortsetzen. Dabei müssen allerdings die unterschiedlichsten Rechtsbestimmungen (USA / EU) berücksichtigt werden. Die Anerkennung eines europäischen Labors wird von der AQHA, auch vor dem Hintergrund des sich abzeichneten Verbots des internationalen Versands biologischer Proben, in Aussicht gestellt. Nachteile DQHA: Die DQHA hat die Interessen der AQHA und die Belange der Rasse American Quarter Horse in Europa nach bestem Wissen und Gewissen geschützt, zum damaligen Zeitpunkt aufgrund der tierzuchtrechlichen Vorgaben der Ministerien. Siehe Nachteile der AQHA. Vorteile AQHA: Die AQHA besitzt das Ursprungszuchtbuch. Nachteile AQHA: Der Markt ist nun offen und die Vorgabe der DQHA, American Quarter Horses zuerst bei der AQHA und dann in Europa zu registrieren, um einen Equidenpass zu beantragen, entfällt. Das bedeutet: Per Gesetzeslage muss dann niemand ein CoR beantragen. Das ist künftig freiwillig. Andererseits wurde die ehemalige Zielsetzung der Harmonisierung, sprich europaweiter Erhalt der Rassekriterien (Rassestandards) weitgehend aufgegeben und den Zuchtverbänden in Absprache mit ihren jeweiligen Behörden, eine relative Freiheit in der Definierung ihrer Zuchtprogramme zugestanden. Die relativ einfach gehaltenen Vorgaben der AQHA können dann durch die nationalen Vorgaben ergänzt werden. Was ist das Filialzuchtbuch? Ein Filialzuchtbuch ist ein Zweigzuchtverband und hält die durch die Ursprungszuchtorganisationen aufgestellten Grundsätze ein. Jeder staatlich anerkannte Zuchtverband kann ein Filialzuchtbuch beantragen. Dieser Antrag wird immer von der jeweiligen Aufsichtsbehörde genehmigt. Ein Filialzuchtverband muss beim Fehlen von Grundsätzen eines UZB nicht zwingend eigene Grundsätze aufstellen. Das Zuchtprogramm des Filialzuchtverbandes muss jedoch in den grundsätzlichen Bestimmungen zur Zucht (siehe VO (EU) 2016/1012 Anhang I Teil 2 Nr. 1 Buchstaben c, f, g, h und k bzw. in Teil 3 Nummer2 Buchstabe a) mit den Grundsätzen oder, wenn diese fehlen, mit den grundsätzlichen Regelungen zur Zucht bzw. dem Zuchtprogramm des UZB-Verbandes übereinstimmen. Die Verpflichtung, dass ein UZB Grundsätze aufstellen muss, entspringt dem EU-Recht und ist nach Auffassung der EU-Kommission nicht auf Drittlandstaaten übertragbar. In solchen Fällen muss ein Filialzuchtverband in den genannten Punkten die Vorgaben der grundsätzlichen Regelungen zur Zucht des UZB übernehmen, sofern diese dem EU-Tierzuchtrecht nicht entgegenstehen. Weshalb ist die Auslandserweiterung der DQHA für ausländische Mitglieder so wichtig? Pferde von EU-Mitgliedern, die in der bedeutenden DQHA Futurity teilnehmen möchten, müssen im Zuchtbuch der DQHA eingetragen sein und die Eigentümer Mitglied der DQHA werden (DQHA Titel können nur an DQHA Mitglieder vergeben werden). Um ein Pferd, welches sich außerhalb Deutschlands aufhält, in das DQHA Zuchtbuch einzutragen bzw. ausländische Mitglieder zu betreuen, bedarf es der Akzeptanz des Partnerlandes. Dies schreibt der Gesetzgeber vor, Artikel 12 Absatz 1 EU 2016/1012. Daher wurde eine Auslandserweiterung für die Länder beantragt, in denen Pferde stehen, die an dem DQHA SSA/Futurity Programm teilnehmen und dort starten möchten. Zudem gibt es europäische Länder, die um Unterstützung in der Zucht durch die DQHA gebeten haben. Auch für diese Aufgaben bedarf es einer Akzeptanz dieser Länder. Dies bedeutet nicht, dass die Länder nicht selbst wie gehabt ihre Equidenpässe ausstellen können. Internationale Pässe, die eine EU konforme Tierzuchtbescheinigung enthalten, können für die Eintragung in das Zuchtbuch der DQHA anerkannt werden. In den Ländern, in denen die DQHA tierzuchtrechtlich tätig sein darf, wird die Anerkennung im internationalen Equidenpass dokumentiert, sofern der Pass nicht direkt von der DQHA ausgestellt wurde. Nachzuvollziehen ist dies nach der EU-Verordnung EU 2016/1012 (30). Des Weiteren kann die DQHA nicht einfach diese Auslandserweiterung zurücknehmen, da ausländische Mitglieder ihre Pferde in das verbandseigene Futurity Programm einbezahlt und sich dadurch ihre Mitgliederrechte inkl. der Teilnahme an allen DQHA Programmen erworben haben. Einige Züchter aus dem EU-Ausland haben bereits signalisiert, diese Rechte als Bestandsschutz bei eventueller Rücknahme der DQHA Auslandsaktivität einklagen zu wollen. Was ist der Unterschied zwischen einem AQHA Filialzuchtbuch und einem staatlich anerkannten Zuchtverband? Ein AQHA Affiliate ist eine Anerkennung der AQHA für einen Regionalverband, der tierzuchtrechtlich keinerlei Bewandtnis hat und mehr eine verbandsinterne Auszeichnung darstellt. Ein AQHA Filialzuchtbuch (daughter studbook) bedeutet, dass sich die Zuchtbücher der Rasse gegenseitig anerkennen und sich am gemeinsamen Zuchtziel orientieren. Ein Filialzuchtbuch ist europäisch definiert und setzt eine Anerkennung als staatlich anerkannter Zuchtverband voraus, der sich wiederrum auch nach EU und Nationalvorgaben richten muss.
Newsletter 03/2020
Newsletter 3/20 Liebe Züchter und Mitglieder, endlich sind für die Anlagenbesitzer die Lockerungen spürbar und Unterricht kann wieder stattfinden. Trotzdem bleibt abzuwarten wie sich die Dinge weiter entwickeln und wir hoffentlich bald wieder auf Normalbetrieb umstellen können. Wie sieht die Saison für die Turnierreiter bzw. Veranstalter aus? Aufgrund der unsicheren Planung und der vor nicht absehbaren Reisefreiheit hat die FEQHA die Europameisterschaft der Quarter Horses abgesagt. Auch andere Verbände wie z.B. der PHCG oder die EWU haben bereits  viele Turniere inclusive ihrer Hauptshows bis in den Spätsommer hinein  bereits abgesagt. Die FN hat ein Hygieneschutz Konzept für Turnierveranstaltungen entworfen, welches u.a. den Ausschluss von Zuschauern vorsieht, Abstandsregeln etc. berücksichtigt und dem „Ministerium“  vorgelegt. Bei positivem Entscheid könnten dann zumindest sogenannte „Geistertturniere“ stattfinden, bis die Lage sich wieder soweit entschärft hat und Turniere in gewohnter Weise durchgeführt werden können. Vorausgesetzt die jeweiligen Länder akzeptieren diese Vorgehensweise auch. Für die Veranstalter stellt sich wiederum die Frage, ob dieses Hygieneschutz Konzept überhaupt auf den gebuchten Anlagen umsetzbar ist, bzw. der Anlagenbetreiber gewillt ist dies umzusetzen. Zum jetzigen Zeitpunkt lässt sich sehr schwer entscheiden, wie Situation in 8 Wochen, geschweige denn in 4 Monaten aussieht. Die Entscheidung über die Austragungen der Regionenfuturitys obliegt den Regionalgruppen. Die Voraussetzungen sind für jede Regio-Futurity anders, und die Sparte reicht von reinen Veranstaltungsanlagen bis Anlagen, die sich im Privatbesitz befinden. Die Region Futurity Ost wurde bereits abgesagt. Die Entscheidung, ob und in welchem Rahmen die Q20 DQHA International German Championship stattfindet, entscheidet das Präsidium. Derzeit wünschen wir uns, dass wir unsere Hauptshow durchführen können und diverse Planspiele werden diskutiert und auf Machbarkeit überprüft. Alles steht und fällt mit den o.g. Vor- und Freigaben! Auf Grund des weiterhin andauernden Versammlungsverbotes und der damit verbundenen nicht terminierbaren außerordentlichen Mitgliederversammlung, hat das DQHA Präsidium beschlossen, eine Entscheidung zur Beantragung des Filialzuchtbuches vorzeitig in Schriftform herbeiführen zu wollen. In der nächsten Ausgabe des Quarter Horse Journals wird ein „Ausschneide Stimmzettel“ veröffentlicht. Jedes DQHA Mitglied wird aufgefordert, diesen auszufüllen und an die DQHA Geschäftsstelle per Post, Mail oder Fax zu senden. Eine zeitnahe Entscheidung zur Beantragung eines Filialzuchtbuches oder der Behalt des Ursprungzuchtbuches ist  für die Ausrichtung der DQHA sehr wichtig, insbesondere im Hinblick für weitere Verhandlungen mit der AQHA, auch seitens der Task Force. Für eine rechtskonforme „Abstimmung in Schriftform“ müssen 50% der DQHA Mitglieder ihre Stimme abgeben. Das eindeutige Meinungsbild, welches im Rahmen der DQHA Mitgliederversammlung eingefangen wurde, hat das DQHA Präsidium dazu veranlasst, am 8.5.2020, bereits einen Antrag, zur Führung eines Filialzuchtbuches für die Rasse American Quarter Horse in Europa, an das LFL zu schicken, unter der Voraussetzung der Gültigkeit, dass der Mitgliederentscheid positiv ausfällt. Mit Bitte zur Weiterleitung an die AQHA, wurde eine Kopie dieses Antrages, nebst englischer Übersetzung, an die Task Force geschickt. Das Präsidium unterstreicht damit, das ernsthafte Interesse, die Unstimmigkeiten mit der AQHA, so bald als möglich beizulegen. In einem gesonderten Bericht werden wir Euch nochmals die Eigenschaften von einem Ursprungszuchtbuch und einem Filialzuchtbuch näher bringen. Ebenfalls wird ein Bericht über die viel diskutierte Auslandserweiterung und deren Auswirkung in Kürze folgen. Die Landwirtschaftsministerialen Aufsichtsbehörden  überprüfen zudem zur Zeit viele Besamungsstationen. In diesem Zusammenhang werden die Samen, Eizellen oder Embryonen und deren Tierzuchtbescheinigung kontrolliert. Erstmalig seit dem 1.11.2018, dem Inkrafttreten der neuen EU Tierzucht-Verordnung 2016/ 1012, wurden Strafgebühren für keine bzw unvollständige Begleitpapiere für den Samenversand ausgesprochen. Andererseits haben schon viele Besamungsstationen ihre Zusammenarbeit mit den Zuchtverbänden intensiviert.  Die DQHA garantiert beim Einsatz von TG-Sperma mit DQHA Tierzuchtbescheinigung die vollumfängliche Erfüllung aller tierzuchtrechtlichen Vorgaben, so das die daraus resultierenden Fohlen alle Voraussetzungen für eine Registrierung erfüllen. Die DQHA beteiligt sich an der Aktion der FN über die Einhufer-Butarmut-Verordnung  mit einem anschreiben an die Tiereseuchenreferenten sowie die Staatskanzlei des Ministerpräsident in Bayern Worum geht es genau bei der geplanten Änderung? Durch eine Ergänzung der Einhufer-Blutarmut-Verordnung sollen Veranstalter (z. B. von Turnieren, Zuchtveranstaltungen oder breitensportlichen Veranstaltungen) dazu verpflichtet werden, Listen zu führen, um den Namen, die Transpondernummer, die Lebensnummer und die Kontaktdaten des Haltungsbetriebes eines jeden Pferdes zu erfassen. Hintergrund der geplanten Änderung soll sein, im Falle eines Ausbruchs der Erkrankung dieepidemiologischen Nachforschungen von Seiten der Veterinärbehörden zu vereinfachen. DIe FN sowie die DQHA sprechen sich dagegen aus. Wir sind der Auffassung, dass diese Defizite nicht auf Kosten der unbeteiligten, zumeist ehrenamtlich tätigen Veranstalter ausgeglichen werden dürfen. Es ist nicht zielführend, weitere Bürokratie durch eine Ergänzung der Einhufer-Blutarmut-Verordnung aufzubauen und so vorhandene Defizite in HI-Tier zu beseitigen. DQHA Vize Präsident Markus V. Pfeifer und das Präsidium
DQHA Horsemanship Camps und AQHA Clinics abgesagt
Liebe Horsemanship Camp und Clinic – Teilnehmer sowie alle Interessierte, schweren Herzens müssen wir in diesem Jahr aufgrund der Corona-Pandemie unsere Horsemanship Camps und Clinics absagen. Diese Entscheidung haben wir uns nicht leicht gemacht. Aktuell gibt es in den Bundesländern zwar die ersten Lockerungen, doch keiner weiß, wie die Situation im Sommer sein wird. Seitens der Länderregierungen wurde wiederholt festgestellt, dass es keine Rückkehr zur Normalität geben wird, solange es keinen Impfstoff gibt. Dies bedeutet, dass wir noch eine lange Zeit mit Einschränkungen, Abstandregeln usw. leben müssen. Vielleicht wäre es möglich gewesen, die Camps und Clinics im Sommer abzuhalten, da es keine Großveranstaltungen sind. Da die Entwicklung aber sehr unsicher ist und wir sicher mit vielen Einschränkungen und Vorgaben zu kämpfen hätten, haben wir uns zu diesem Schritt entschlossen. In den letzten 20 Jahren haben sich die Camps und Clinics zu etwas Besonderem entwickelt, sie leben vom Austausch verschiedener Trainingsideen und Ansätzen. Aber neben dem Reiten sind die Veranstaltungen auch geprägt von den gemeinsamen Workshops und den Gesprächen während der Mahlzeiten sowie abends am Lagerfeuer, was diesen Events in der Vergangenheit einen besonderen „Spirit“ verliehen hat. Eine Clinic unter den aktuellen Bedingungen hätte diese Stimmung nicht aufkommen lassen. Darüber hinaus hätten sich vermutlich auch Probleme bei der Umsetzung der Hygienebestimmungen hinsichtlich Toiletten- und Duschmöglichkeiten auf den Anlagen ergeben. Letztendlich besteht aber auch bei einem Camp oder einer Clinic, die unter den vorgegebenen Hygiene- und Abstandsregeln durchgeführt wird, weiterhin ein Gesundheitsrisiko für die Teilnehmer, das Trainerteam und die Personen auf der Anlage, wo diese Veranstaltungen stattfinden würden. Aus diesem Grunde sieht sich die DQHA als Veranstalter leider zu der Absage gezwungen. Wir hoffen, dass wir die Camps und Clinics im nächsten Jahr wieder auf den gleichen Anlagen wie ursprünglich für 2020 geplant durchführen können und reservieren Ihnen allen gerne einen Teilnehmerplatz für das nächste Jahr. Bleiben Sie gesund!
DQHA Geschäftsstelle wieder telefonisch erreichbar!
Die DQHA Geschäftsstelle ist ab sofort wieder vormittags von 10 – 12 Uhr telefonisch erreichbar. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass nicht jede Stelle in diesem Zeitfenster personell besetzt sein wird. Auch wir sind im Moment in Kurzarbeit und weiterhin auch teilweise im Home Office. Die Telefonzeiten am Nachmittag entfallen daher bis auf weiteres. Per E-mail sind wir natürlich auch erreichbar. Die pesönlichen Mailadressen finden Sie hier. Wir wünschen allen Mitgliedern viel Gesundheit in dieser Zeit! #stayhome
DQHA Professional Horsewoman Stefanie Bubenzer: Gelebte Faszination „AQH“
Seit einigen Wochen stellen wir Ihnen nun schon die Riege der DQHA Professional Horsewomen und –men vor. Heute erfahren Sie mehr über Stefanie Bubenzer: eine junge Frau, die sich ihren Platz in der Szene längst gesichert hat. Sie ist nicht nur Sprecherin der DQHA Professional Horsemen, sondern wurde im vergangenen Jahr auch als „Most Valuable Professional 2018“ ausgezeichnet und kann noch viele weitere Erfolge für sich verbuchen. Für die DQHA ist Stefanie Bubenzer ein wertvolles und geschätztes Mitglied – bereits seit 2005 ist die Reiterin und Trainerin Teil des Verbands. Eigentlich hatte die junge Frau damals nur an einem der Jugendcamps teilnehmen wollen, welche die DQHA Regionalgruppe NRW angeboten hatte. Doch daraus wurde letztlich so viel mehr! Vor 15 Jahren machte Stefanie ihr Abitur und nutzte die Zeit nach dem Abschluss, um in den USA bei einigen All Around Trainingsställen zu arbeiten. Auch in Deutschland half sie in einem Westernstall aus. Mit Erfolg, denn einige Jahre später übernahm sie die Leitung des Hofes. Dabei hatte Stefanie ganz andere Pläne nach dem Abitur: „Eigentlich wollte ich so zunächst nur die Zeit bis zur Zulassung zum Tiermedizin-Studium überbrücken. Meine Entscheidung war vor 15 Jahren rückblickend recht wenig durchdacht und eher emotional. Als ich von meinem ersten USA Aufenthalt wiederkam, konnte ich mit einfach keinen Bürojob mehr vorstellen. Oder wollte Stunden lang am Tag am Schreibtisch für ein Studium büffeln.“, erzählt sie uns mit einem Augenzwinkern. Die Arbeit mit Pferden und ihren Menschen ist bis heute geblieben. Die DQHA Professional Horsewoman schätzt vor allem die viele Abwechslung in ihrem Beruf als Pferdetrainer: reiten, Unterricht geben und landwirtschaftliches Arbeiten gehören zum Alltag. Noch dazu hat sich Stefanie Bubenzer in den letzten Jahren immer wieder theoretisch fortgebildet, erwarb die Richterkarte und machte ihre Ausbildung zur Pferdewirtin. Als DQHA Professional Horsewoman hat die passionierte Reiterin eine genaue Vorstellung von ihrer Arbeit mit den Pferden – und den dazugehörigen Menschen: „An oberster Stelle steht für mich, das individuelle Vermögen und Talent des Pferdes zu fördern und zu entwickeln. Anhand dessen erarbeite ich, gemeinsam mit dem Kunden, die Trainingsziele für Pferd und Reiter. Das Training beginnt stets mit einer soliden Grundausbildung, im Anschluss folgt die differenzierte Ausbildung im Hinblick auf eventuelle Turnierteilnahmen.“ Artgerechte Haltung und Fütterung gehören selbstverständlich dazu. Im Hinblick auf den Reiter entwickelt die Trainerin immer ein systematisch geschlossenes Trainingsprogramm, welches nicht nur reiterliche Abwechslung beinhaltet, sondern auch physiotherapeutische und chiropraktische Behandlungen sowie das normale Gesundheitsmanagement für Pferde.   Diese Vorstellungen lassen sich gut mit dem vereinen, was in Stefanies Augen einen DQHA Professional Horseman ausmachen muss. Neben fairer Arbeit mit dem Pferd und einem professionellen Umgang mit Kunden steht für sie vor allem die Arbeit mit der DQHA als Verband im Mittelpunkt. Das ehrenamtliche Engagement zahlt sich ihrer Meinung nach aus, denn: die „Pro“s haben bei relevanten Fragen – gerade im Bereich Sport – mit ihrer Stimme Gewicht und können das Verbandsleben aktiv mitgestalten. Diese aktive Mitarbeit und Interaktion mit dem Verband prägt auch die Ziele der Pferdetrainerin: „Ich möchte mich gerne daran beteiligen, möglichst viele Menschen für das American Quarter Horse zu begeistern. Meine persönliche Spate liegt natürlich im Sport. Daher arbeite ich gerne an neuen Konzepten u.a. im Sportausschuss, um die DQHA Sportszene noch attraktiver für Teilnehmer zu machen. Außerdem möchte ich als Sprecher der Professional Horsemen gerne die Kommunikation zwischen Trainern, Amateuren und der DQHA ausbauen und daraus sinnvolle Programme entwickeln.“ Die Corona-Pandemie erschwert die liebgewonnene, tägliche Arbeit jedoch auch bei Stefanie Bubenzer. Während die Berittpferde noch halbwegs normal trainiert werden können, fallen Kurse, Reitunterricht und Richtertätigkeiten für die Pferdefrau bis auf weiteres aus. Trotzdem sieht sie Gutes in dieser Krise: „Wir werden unser Hobby und Beruf mit den Pferden und vor allem Turniere, Kurse und Veranstaltung sicher nicht mehr als selbstverständlich anerkennen. Ich hoffe, dass wir uns alle ein Stückchen dieser Dankbarkeit lange beibehalten. Außerdem fällt mir aktuell auf, dass Kollegen und Kunden deutlich mehr kommunizieren und zusammenhalten, sich helfen und bestärken. Auch da würde ich mir erhoffen, dass wir uns diese Einstellung behalten.“ Eines wird die Corona-Krise definitiv nicht schaffen: Die Faszination American Quarter Horse für Stefanie Bubenzer zu schmälern. Diese Faszination ist ‚krisensicher‘ bei der leidenschaftlichen Westernreiterin. Seit Jahren begeistern die vielseitigen Pferde sie mit ihrem einmaligen Charakter: Geduld, Intelligenz, Athletik – das alles vereinen die American Quarter Horses und faszinieren Stefanie damit immer wieder aufs Neue. Mit dieser Begeisterung wird die DQHA Professional Horsewoman auch in Zukunft für die DQHA und ihre Mitglieder tätig sein! Das Interview führte Ann-Kathrin Müller (DQHA Pressestelle). Ihr wollt Tipps und Tricks von unseren Pro’s? Dann schaut auf unserem Youtube-Kanal vorbei. Dort findet ihr einige interessante Videos rund um das Thema Pferdetraining von und mit den DQHA Professional Horsewomen Gabi Kelch und Sandra Rohde.
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