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DQHA Regionen-Futurity Nord
31.08.2018 - 02.09.2018
27283 Verden (Aller)

Pattern 21.08.18, 13:11 Uhr
DQHA Regionen-Futurity Mitte
07.09.2018 - 09.09.2018
36304 Alsfeld

Zeitplan 21.08.18, 12:51 Uhr
DQHA Regionen-Futurity Nord
31.08.2018 - 02.09.2018
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Zeitplan 20.08.18, 19:56 Uhr

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Tetanus (Wundstarrkrampf)

Tetanus (engl.: Lockjaw), auch Wundstarrkrampf genannt, ist eine häufig tödlich verlaufende Infektionskrankheit, welche die muskelsteuernden Nervenzellen befällt.

Erreger: Clostridium tetani

Verbreitung: Die Sporen des Bakteriums kommen nahezu überall  in der Umwelt vor, z.B. im Erdboden.

Infektion: Die Infektion erfolgt durch das Eindringen der Sporen in Wunden, die auch so klein sein können, dass sie vom Pferdebesitzer unbemerkt bleiben. 

Krankheitsverlauf: Unter anaeroben Bedingungen, d. h. unter Sauerstoff-Abwesenheit, vermehrt sich das Bakterium und sondert Giftstoffe (Toxine) ab. Diese wandern entlang von Nervenfasern in Richtung Rückenmark und schädigen die muskelsteuernden Nervenzellen, wodurch sie Lähmungen und Muskelkrämpfe hervorrufen. Nach einer Inkubationszeit von 4bis 21 Tagen zeigen sich die ersten Symptome wie Lichtscheue, Schweißausbrüche und eine Übererregbarkeit der Muskulatur. Bald darauf tritt die Muskelstarre(Rigor) vom Kopf her ein, die auch von Muskelkrämpfen (Spasmen) begleitet werden können. Die Tiere haben einen unsicheren Gang, später zeigt sich die Sägebockhaltung und wenn die Starre die Atemmuskulatur erreicht leiden sie unter Sauerstoffmangel. Die Körpertemperatur steigt auf bis zu 48°C und schließlich führen die Symptome zum Tod. All dies erleben die betroffenen Tiere bei vollem Bewusstsein.

Behandlung: Gegen die ausgebrochene Erkrankung gibt es keine echte Therapie. Eine symptomatische, an den Krankheitszeichen orientierte Behandlung kann in milden Fällen die durch akustische und optische Reize auslösbaren Krämpfe vermeiden, indem die betroffenen Pferde  in einer abgedunkelten und ruhigen/reizarmen Box untergebracht werden  und z.B. starke Beruhigungsmittel erhalten. Eine Wundauffrischung, hochdosierte Penicilline und eine Neutralisation der im Pferde bereits zirkulierenden Toxine durch die Injektion von Tetanus-Serum sowie die Gabe von Muskelrelaxantien sind weitere Versuche, die Symptome einzudämmen. Dennoch liegt die Sterblichkeit bei Pferden bei bis zu 90%. Die Empfänglichkeit für eine Tetanusinfektion ist bei Pferden und anderen Einhufern, im Gegensatz zu anderen Tierarten,  besonders hoch.

Prophylaxe: Das Bakterium kommt nahezu in der gesamten Lebensumwelt unserer Pferde vor. Eine flächendeckende Desinfektion ist praktisch nicht umzusetzen, zumal das Bakterium sehr stabil ist und z.B. erst nach zwei- bis dreistündigem Kochen inaktiv wird. Daher wird eine vorbeugende Impfung gegen Tetanus heute bei Pferden als obligat angesehen. Hierbei handelt es sich um einen Toxid-Impfstoff, der nicht die Infektion des Pferdes verhindert, sondern den Organismus gegen die Auswirkungen der Toxine schützt.

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